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 Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten

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Freyja

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Sa Dez 29, 2007 6:02 pm

Am Ende der Stufen hinab des Saals, ging auch Freyja hinab von Bygul und strich ihm liebevoll über sein glattes und seidiges Fell.
"Na meine Liebsten? Was habt ihr so getrieben in der letzten Zeit, wo ich euch kaum gesehen habe.", fragte sie und glitt wieder mit ihren Händen sanft über beide schnurrenden Großkatzen hinweg.

Währrend Trygul solch blaue und glänzende Augen besaß, so besaß Bygul grüne, welche die Farben von Tannengrün hatten. Doch waren sie Brüder auch wenn sie so verschieden waren, selbst vom Charakter.

Freyjas Blick ging hinauf, denn gerade kame Loki und Frigg die Treppen hinab und da freyja wohl mehr als genug von Lokis scherzhaften und verspottenden Sprüchen hatte, so setzte sie sich diesmal auf Trygul und gab ihm einen Stoß, Bygul murrte etwas hinein, da seine Herrin sich nicht auf ihn setzte, doch es musste auch gerecht bleiben.

"So, da ihr ja ohne das Gespann gekommen seit, so habet ihr noch was vor oder was sei euer Anliegen?", fragte sie, doch Bygul sah sie nur etwas beschämend an, das Freyja gleich zu wissen ließ, das sie wieder Hühner geklaut hatten.
Kopfschüttelnd, gab sie Trygul noch einen Klapps und die Großkatze stieg empor in die Luft, Bygul kam sofort mit, denn was wäre er ohne seinen Bruder Trygul.

Weit waren sie nicht geflogen, Trygul setzte Freyja mitten in Asgard hinab, welche heute nicht gerade belebt schien und nur ein paar Asen , zogen ihres Weges durch die Straßen und handelten um einen guten Preis.
Ihre Schritte waren leise und sie bewegte sich anmutig durch die Straßen, einige Blicke glitten auf die Göttin, doch des weiterenn schlang sie ein blaues Gewand ohne jegliche Mythe um ihren Körper und verbarg schließlich ihren körper darunter und zum teil ihr Gesicht.
Bygul und Trygul vergnügten sich spielerisch auf einer Wiese, abseits von dem Trubel...
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Frigg

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   So Dez 30, 2007 5:22 pm

Frigg blickte noch einmal zu Loki, dann verschwand die Göttin. Wohin ihr Weg sie führen würde, wusste sie nicht. So lief sie einfach herum, ohne ein Ziel vor Augen. Das Wetter war nicht gerade das Beste. Jenes wunderte Frigg, denn sie kannte solch schlechtes Wetter nicht in dieser Welt. In der Welt der Menschen kam es oft vor, doch dort hatte sie sich noch nicht hingewagt. Eisern dachte die Göttin nach. Schlechtes Wetter war kein Gutes Omen. Irgendwas würde passieren. Irgendwas von dem sie ahnte, dass nichtmal sie helfen konnte. Die Göttin setzte sich auf eine Bank und hoffte, dass Loki nichts anstellen würde.
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Loki
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   So Dez 30, 2007 8:00 pm

Loki hatte es den Schabernack für den Moment ausgetrieben. Dieser Orakelspruch war ganz und gar nicht gewesen, was er hatte hören wollen und nun ging er nachdenklich und mit außergewöhnlich ernstem Gesicht durch die Straßen.
Wie sollte er aus der Sache heraus kommen, wenn es so ungenau war?

Odin zu suchen, war sinnlos, reine Zeitverschwendung. Er würde ihn nicht finden und wenn doch, so würde ihm dieser nicht weiterhelfen. Nein, im Gegenteil. Um sein geliebtes Gleichgewicht zu halten, würde er auch das Risiko eingehen, den Orakelspruch wahr zu machen.

'Da hast du dir was eingebrockt', dachte er beklommen.

Er blieb schließlich stehen und sah sich um. Erst einmal sollte er sich aus dem staub machen. Asgard eine Weile meiden, bis Gras über die Sache gewachsen war. Aber wenn er verwandelt in die Mittelwelt floh, war seine Farbspur wie ein Leuchtschild, auf dem stand: "ICH BIN VERDÄCHTIG!"
So hatte er eine andere Idee. Es war Zeit, Freyja noch einmal einen Besuch abzustatten.

Wo genau sie war, wusste er nicht, solange sie keine Zauberei benutzte. Er wirkte Bjarkán und sah hindurch ...
Bjarkán, die Hellsic

Er konnte sehen, wie die Göttin der Liebe auf einer ihrer Katzen ritt. Doch wohin, das vermochte er nicht zu sagen. Aber das machte nichts. Solange er die Rune aufrecht erhielt, konnte er ihrem einen, blassgelben Farbkürzel folgen.
Er nutzte all seine Künste, um unbemerkt zu bleiben, denn er hatte es auf ihren Falkenmantel abgesehen...
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Freyja

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Di Jan 15, 2008 7:05 pm

Freyja war bereits wieder bei ihren beiden Katzen angekommen, welche sich schon vom Spielen auf ein Fleckchen Erde gepackt hatten um ein wenig zu schlafen.
Sanft fuhr die Göttin den beiden durch ihr Fell und horchte nach dem behaglichen Schnurren der beiden, welches von Minute zu Minute lauter wurde und dann wieder in seine Anfangslautstärke zurück glitt.

Freyja hatte ihre Tasche um ihren Bauch gebunden, welche einfach und schlicht war, jedoch durch die Magie der Freyja geschützt wurde, damit niemand an ihren Falkenmantel ran käme.
Die Stunden vertrichen viel zu schnell und schon bald merkte wie man die Sonne langsam hinab schob und sein Bruder der Mond an den Himmel tart, hell und glänzend und doch nicht so hell und warm wie die Sonne jeden Tag war.

Freyja beugte sich wieder hinab, strich ihren Katzen über den Kopf und stupste fein mit den Spitzen ihrer Finger dessen Nasen. Bygul musste von dieser feinen berührung niesen und blinzelnd kam der Trygul hinauf. genüßlich streckten die beiden ihre Glieder und strahlten das Licht aus ihren Augen hinaus, welches die Freyja immer noch so magisch fand wie selbst jedes Geschöpf mit dem Willen zu Leben.
Kalter wind umstrich das, gleich Gold glichende Haar und ließ es für einen Moment wie tausende Federn aussehen, die langsam wieder den Boden berührten, welches die beiden Schultern darstellten.

"Was meint ihr meine beiden? Sollten wir zurück? Ungern würde ich die Nacht an solch einem Ort verbringen, lieber in meinem Schlafgemach", sagte sie und lächelte leicht die beiden Großtiere an, welche behaglich auf die Freyja zukamen.
Diesmal setzte sie sich auf Trygul, wobei Bygul nun muner umher sprang, ehe sich die beiden Tiere mit ihrer Herrin in die Luft erhoben, auf dem Weg nach Folkvangr ihren Ort, bis zu ihrer großen und prächtig gebauten Halle Sessrumnir.

In der Luft, auf dem Rücken der Großkatze, fühlte sich Fryja mehr oder weniger beobachtet, wer dies sein könnte? Sicher könne es ein tier, als auch ein Gott sein, der sie verfolgte, doch sicher war sich Freyja nicht. Doch ihr Verdacht ging auf Loki, welcher nicht ohne Grund hinter ihr her fliegen würde.
Sie gab Trygul einen Stoß, so das dieer schneller voran flog, ihre Tasche derweil dicht am Bauch, genauso schlungen sich ihre Arme darum.

Vor ihrer Halle setzten Trygul und Bygul ihre Pfoten nieder. Erschöpft von vielen Fliegen, schlichen sie schnell und geschmeidig die Treppen hinauf, welche Freyja ebenfalls schnell hinaufging, ohne auf Diener zu achten, die sie freundlich begrüßten.
In der halle, schien alles so groß , doch Freyja kannte ihren Weg und folgte ein paar treppen hinauf, ging durch ein paar Türen, bis sie zu einem herrlich großen Raum kam, viele Tücher aus edlen Stoffen zierten diesen, genauspo wie der rest, mit viel Schmuck war.
Die beiden Großkatzen schliefen bereits in einem anderen Raum, nicht weit entfernt von ihrer Herrin. Doch die weiße und die schwarze Katze schnurrten bereits in Freyjas Gemach und warteten sehnsüchtig auf ihre Herrin.
Freyja stand vor einem Schrank, ließ ihre Kleider hinab und hüllte sich in seidene Tücher ein, die wiederum ihre Haut nun bedeckten. Eine goldene Robe zierte das ganze noch fürstlich, bis Freyja alles mit einem silbrigen Bändchen, wie gemacht, zu einem Ganzen zu zog.
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Frigg

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Mi Jan 16, 2008 6:48 pm

Frigg erhob sich von der Bank, nachdem es kühl geworden war und der Tag sich dem Ende näherte. Sie lief noch ein bisschen durch Asgard. Hier und da schlichtete sie auch noch ein paar Streitereien. Als sie dann langsam müde wurde, machte sich die Göttin auf den Weg zu ihrem Zuhause, zu ihrem Schlafgemach. Sie zog sich um, legte sich hin und schlief sehr schnell ein.
Am nächsten Morgen wachte sie auf. Frigg hatte absolut kein gutes Gefühl. So dachte sie sich, dass irgendwas an dem Tage geschehen würde. Sie zog sich um und lief wieder hinaus auf die Straßen bereit für einen neuen Tag voller Gefahren und Streitereien.
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Loki
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Do Jan 17, 2008 4:59 pm

Loki musste zugeben, dass er alle Mühe damit hatte, unbemerkt in Freyjas Schlafgemächer zu kommen. Ihre Wächter waren das kleinere Problem. Wächter hatten die seltsame Angewohnheit, in seiner Gegenwart fortwährend zu versagen.
Loki lächelte schelmisch. Natürlich musste er etwas nachhelfen, aber es hatte bislang noch keinen Wächter gegeben, der ihn hätte halten können, sonst liefe er nicht mehr frei herum.

Die Katzen dagegen waren ein viel größeres Problem. Die wachsamen Tiere waren ebenso lautlos wie er und besaßen darüber hinaus einen Sinn, der Ärger einfach zu wittern schien. So war es also schwer, sie zu täuschen.
Aber genau darin lag Lokis List.

Er hatte sich in der Nähe von Freyjas Hallen versteckt und auf den Einbruch der Dunkelheit gewartet. Die Bediensteten gingen ihren Geschäften nach und die Nacht würde Asgard nicht vollkommen zum Erliegen bringen. In irgendeiner Halle gab es sicherlich ein Festmahl und irgendwo anders wurde sicher diskutiert, gestritten und geliebt.
Aber hier war es recht ruhig und beschaulich und vor allem übersichtlich.

Etwa gegen Mitternacht, als das Treiben um die Halle allmählich doch zu einem gewissen Stillstand kam, wagte er es und verwandelte sich in eine graubraun getigerte Katze. Es war nicht einfach, die richtigen Runen zu finden, die ihn gleichermaßen verwandeln und tarnen würden, sodass er kein Farbkürzel besäße. Schließlich wirkte er Naudr, Úr und Ýr in rascher Folge hintereinander und wagte es erst, nachdem er sich vergewissert hatte, dass seine Verwandlung perfekt war.

Naudr, die Bindende Úr, die Kraft Ýr, der Beschützer

Auf leisen Pfoten wanderte er unbeschwert über den Platz und in die Halle. Es war nicht außergewöhnlich, dass die Katzen hier ein und aus gingen, wie ihre Herrin und so belangte ihn niemand.
Auch die Katzen erkannten ihn unter seiner Tarnung nicht und das beruhigte ihn, denn es bedeutete, dass sein Runenzauber wirkte und vollkommen war.

Als er in Freyjas Schlafgemächer kam, fand er die schöne Göttin dort schlafen in ihrem Bett. Er blickte sie einen Moment an, viel länger, als er es gewollt hatte, denn selbst im Schlaf war ihr Zauber stark, sah sich dann aber nach ihren beiden Haustigern um. Sie schliefen ganz in ihrer Nähe und nachdem Loki sich vergewissert hatte, dass niemand sonst ind er Nähe war, machte er sich ans Werk.

Zuerst wirkte er mit ungeschickten Katzenpfoten naudr,
Naudr, die Bindende

um die nicht plötzlich von den beiden Katzen überrascht zu werden. Dann verwandelte er sich zurück und begann mit seiner Arbeit.

Immer wieder fiel sein Blick auf die schlafende Freyja und er konnte den Gedanken nicht verdrängen, dass sie schlafend und unschuldig doch irgendwie begehrenswert wirkte. Mehr jedenfalls, als wach und mit einer Zunge, die die Kallen ihrer geliebten Katzen wie Rosendornen wirken ließ.

Es fiel ihm beinahe schwer, sich auf sein Vorhaben zu konzentrieren und die Nacht schritt rasch voran.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   So Jan 27, 2008 10:09 pm

Freyja hatte mühe, sich wohlig in die Welt ihres Schlafes zu finden, meistens spürte sie noch die leisen Schritte unten in der Halle und die ihrer katzen, welche akitv im Raum wie Katz und Maus sich gegenseitig scheuchten.
Ein kalter Windhauch, ließ unbedacht die Decke der Göttin sich höher ziehen, ehe sie wieder in ihren wunderbaren Schlaf fiel, aus dem die Göttin erstmal nicht zu erwachen schien.

Erst als sie merkte, wie Hände in ihrem Traum erschienen, die versuchten das falkengewand an sich zu nehmen und doch versuchte sdich Freyja freilich sich dagegen zu wehren, nicht nur im traum, der über ihre Taten besitz ergriff und sie ungewollt Lokis Arm packen ließ.
Ihr Mund formte schon eine Rune, doch die Göttin zügelte sich des weiteren davor sie auszusprechen und ließ diese ehe ohne Worte über ihre Lippen gleiten, ohne Stimme.
Leicht beklommen drehte sie sich auf die seite, doch hatte sie noch Lokis Ar gepackt, zog diesen mit sich, auch ungweollt und doch schien es als ob die Göttin genau wusste was sie tat.

Leicht blizelnd, wie ein kleines mädchen, das gerade aus dem Land der träume erwachte und die Welt begrüßen wollte, so wachte auch freyja auf, wie in neuer blüte erwachte sie. Wie eine Blume die sich morgens im licht der sonne entfaltete, als die ersten Sonnenstrahlen sie leicht liebkosten.
Die nacht schien eine Ende wohl zu nehmen, den arm fest gepackt, leicht umarmt sah sie auf. Sie fuhr sofort auf, sah den Gott mit großen augen an, mit falschen Gedanken, glitt sie bis zur kante des bettes, ehe sie sich sammeln konnte, verwundert was Loki in ihren schlafgemach zu suchen hatte.
"Was habt ihr in meinem Schlafgemach zu suchen?!", sagte sie hinaus, ehe sie schon das Klopfen an der Tür hörte, doch Freyja gab lieber erst keine Antwort...fasste sich und sah aus dem Fenster hinaus.
"Ich ..ich möchte noch etwas alleine sein, bitte komme später zurück", sagte sie, leicht bibbernd in die Richtugn der trür, ehe die Schatten am Türschlitz verschwanden und sie ihren Blicke wieder dem zuwenden kann, der sie in der Nacht aufgesucht hatte...
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Loki
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   So Jan 27, 2008 10:32 pm

Loki, der nun wahrlich in Bedrängnis kam, hatte alle Mühe, seinen Plan weiter durchzuführen. Obgleich es gerade eng wurde, lief noch alles in den richtigen Fugen, wenn man mal von seinem Arm absah, denn Freyja da recht unsanft in Beschlag genommen hatte.
Was die Lage rettete, oder vielleicht auch verschlimmerte, war ihr Erwachen, als es schon tagte. Immerhin entließ sie ihn nun ihrem Griff, blickte ihn dafür aber fragend an.

Innerlich zog der Listenreiche eine Grimasse. Brauchte sie wirklich eine Antwort auf diese Frage? Na, anscheinend schon.
Bei ihrer Abweisung der Diener lächelte er. Ja, allein wollte sie sicher nun lieber sein. Er hätte jedenfalls nichts dagegen, sie alleine zu lassen.

Nun jedenfalls musste eine List her, eine recht schnelle. Aber die war schon geschmiedet und so beugte er sich nach vorne und küsste die Liebesgöttin innig auf den Mund.
Als er sich wieder von ihr löste, hatte er einen bemittleidenswerten Blick aufgesetzt in all seiner perfekten Schauspielkunst vollkommen und meinte schuldbewusst: "Es tut mir Leid, deinen wundervollen Schlaf gestört zu haben. Aber ich könnte deiner göttlichen Schönheit und deiner unwiderstehlichen Anziehung nichts entgegen bringen."

Loki war vielleicht nicht der Gott der Liebe und mit Freyjas Verführungskunst konnte er bei weitem nicht mithalten. Aber mit Frauen konnte er gut umgehen und neben ihrer Schönheit hatten sie Komplimente alle gern. Abgesehen davon fiel es Loki kaum schwer, bei Freyjas Schönheit und Anziehung zu lügen, dass man es ihm glauben musste.

Wie die Göttin aber reagieren würde, konnte er nicht sagen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   So Jan 27, 2008 10:51 pm

Freyja musste wohl sich selbst eingestehen, das der Kuss überraschend kam und doch gleich verwirrend, genauso wie die folgenden Worte, welche aus dem Listenreichen kamen, so unschuldig, das sie ihnen auch schon glauben schenken vermochte, doch etwas hinderte sie daran, auch wenn der Kuss sie schon irgendwie berührt hatte.

Ja seine Kunst des Spielens kannte Freyja und doch war sie einfach nicht zu unterscheiden, ob er in dem Moment spielte oder es ernst meinte, denn dies schien wohl jedem schwer zu fallen, der einmal ein gespräch mit Loki angefangen hatte.

Für einen kurzen Moment noch gelähmt in ihrer Fassung und den Blicke eines scheuen Mädchens, so wusste Freyja nicht recht, was sie nun sagen sollte.
Innerlich freute sich sie über diese Worte und doch äußerlich lief ihr ein nackter Schauer über den Rücken.
Auch mit dem Blick in seine Augen konnte die Göttin wohl nicht wissen, was er genau wollte, doch es gab kaum einen grund warum er dies getan hatte, nein es waren wenige und doch schienen sie in das unendliche zu gehen. Doch Freyja versuchte eher ihren Kopf einen klaren Gedanken zu fassen. Leicht beklommen zog sie die Decke zurück und glitt langsam vom Bett hinab, im Augenschein doch hatte Loki ihre volle Aufmerksamkeit erlangt.

Warum würde er dies vielleicht getan haben, Gedanken schossen der göttin durch den kopf..vielleicht könne er dies ernst meinen...doch wer weiß ob es ein dummer Streich gewesen war. Doch vielleicht war dies ja auch nur Anfang eines Streiches und vielleicht der Anfang einer anderen seite, oder er wolle etwas von mir...etwas was ich bei mir trage, Nächte und Tage....meine Kette wird es kaum sein, doch wer weiß ob er einen Befehl bekommen hatte...doch was trage ich noch bei mir, in diesem Moment sah sie auf sich hinab, der Blick auf die Tasche mit dem gewand, welches ermöglichte ohne magie zu entschweben in die Lüfte und niemehr wiederzukommen...
Mein falkengewand? Doch wozu, er hat bisher doch ncihts getan? Ich sollte abwarten...Ich weiuß nicht welchen grund es hatte, doch ich spiele mit.

Gedanken gingen, Gedanken kamen.
Doch zügte sie schnell ein Lächeln in dem Moment, ein weiches Lächekn, geübt und verführerisch zugleich, stellte sie spielerisch auf, mit unklaren Gedanken...
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Loki
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   So Jan 27, 2008 11:04 pm

Loki hatte diese Reaktion, die neutrale, abwartende, von allem an wenigsten erwartet, war aber auch darauf gefasst. Ihrer Verführungskunst zu widerstehen, fiel ihm da schon wesentlich schwerer und wohl ein Teil ihres Zaubers war daran schuld, dass er kurzfristig den Plan änderte und sehen wollte, wie weit die Sache ging.

Im Grunde ging es nur noch um seinen Hals, der Rest war im Trockenen.
Er trat einen Schritt zurück, als Freyja aufstand und kurz huschten seine Blicke zu den beiden Katzen, die ebenfalls aufsahen, sich aber noch friedlich gaben.

Er fand sein Lächeln schnell wieder und es zeigte wohl ebenso viel Charme, wie Freyjas, wenn ihm auch die magische Anziehungskraft ein wenig fehlte.
"Verzeih mir das unverfrorene Eindringen. Ich hoffe doch, ich störe nicht?"

Er klang beinahe wie ein verlegener, junger Bursche, der von Frauen so viel Ahnung hatte, wie von der Welt. Seine berechnenden Blicke waren nicht zu durchschauen und seine grünen Augen strahlten nur Bewunderung aus für diese Schönheit.

Ja, die Göttin machte es ihm nur leichter. Nun musste er nur Acht geben, dass er ihr nicht verfiel. Vielleicht war das sogar die schwerere Aufgabe ...
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   So Jan 27, 2008 11:22 pm

freyja hob langsam ihr Gesicht wieder an, ehe die beiden Katzen wie auf Kommando gleichzeitig schritt für schritt um ihre beine schnurrten. Die Worte des Listigen strömten ihr durch den Körper, von Falschheit keine Spur und doch ein wenig anders...
ja wohl war, fazinierend war Loki schon, sein äußerloiches Erscheinungbild war ganz anders als seine Seele, welche doch wiederrum so anders ist, als sie eigentlich war.
Kurt musste die Göttin den kopf schütteln und fuhr sich durch ihr langes fast schon goldenes Haar, welches seidig wieder seinen Weg auf den Körper zurückfand und dort wieder ohne jegliche Schwingungen blieb.

"Nunja, da ihr mich wieso nun gerade meinen Schlaf im warsten Sinne des Wortes geraubt habt, so ist dies wohl auch kein grund mehr euch hinaus zu schicken, doch eines macht mich dennoch stutzig...was vermag euch wirklich zu mir?
Böse Streiche habt ihr gespielt und das tut ihr immer noch, woher solle ich nun nicht wissen ob ihr dies nun nicht auch gerade versucht", ja , langsam bekam die Göttin misstrauen, ihr gefiel zwar dieser Blick von Loki, doch es war einfach nicht natürlich, nicht seine Beschaffenheit die er da von sich gab.

Langsam ging Freyja zu ihrem schrank, spürte die wundervollen Tücher die ihre Haut leicht streiften, die Rosen dufteten seicht, nicht zu stark...
mit einem Lächeln drehte sie sich zu Loki um, verschwand hinter einer fassade aus leichten holz, das doch so fest in der Wand verankert war.
Langsam strich sich den seidigen Körper aus Tüchern ab, ihr war es egal, ob der Gott nun gerade hier war, denn sie verbarg ihren körper wieso hinter eier Fassade aus weißem Holz.
Langsam strich sie ihr Gewand über sich, lächelte innerlich und äußlerlich und ließ sich erstmals Zeit mit dem was sie tat, bis sie in wunderbaren roten und seidigen gewändern wieder zum Vorschein kam, das falkengewand, immer noch gut verpackt im Beutel um ihre Hüfte herum.
Wollte der gott spielen, so würde Freyja wohl doch mitspielen, denn sie wusste nicht was nun gerade wirklichkeit war oder gespielt.
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Loki
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Mo Jan 28, 2008 12:02 am

Loki zuckte bei ihren Ausführungen nur schuldbewusst die Schultern und sah ihr zu, wie sie förmlich durch den Raum schwebte.

Er setzte eine reumütige Miene auf, denn hier Unschuld zu heucheln, wäre Hochverrat.
"Sicher, aber ich würde es nicht wagen, dir einen streich zu spielen. Glaubst du nicht, deine überwältigende Schönheit allein könnte Grund für mich sein, dich sehen zu wollen?
Wenn schon das nicht, dann vielleicht deiner unbeschreiblichen Anziehungskraft wegen. Oder einfach auf Grund deines sanftmütigen Charakters?"

Lokis stimme hatte eine überragende Wirkung. Sie übertraf selbst Freyjas Verführungskünste, aber er musste sparsam damit umgehen. Zu viel des Guten machte böses Blut, da kannte er sich aus.

Während sie sich umzog, blickte er züchtig zur Seite, obgleich er ohnehin nichts sehen konnte und beobachtete statt dessen unter anderem recht teilnahmslos das Fenster. Seine Chancen standen gut, aber das Spiel war zu interessant, um nun aufzuhören.

Er musterte kurz die Katzen und dann Freyja, die sich wieder in einem feinen Gewandt zeigte. Diese Gestalt mochte sich weder für Flucht noch Kampf eigenen, aber sie war ein überwältigender Anblick und der Listenreiche musste sich wirklich zusammenreisen. Aber bislang war ihm sein Leben noch immer lieber gewesen,a ls die Liebe.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Mo Jan 28, 2008 12:25 am

Freyja merkte den Blick von Loki und dessen Worte, gut gewählt und schon etwas verzaubernd in ihren Ohren, glitt die Göttin zum Fenster, wo sie gleich unten im Hofe, spielende Kinder entdeckte, welche sie zu einem entzückenden Lächeln brachten.
Doch ihre Aufmerksamkeit blieb bei Loki, der so enzückende Worte gewählt hatte, das selbst Freyja leicht schüchtern wirkte, was doch eigentlich nicht zu der so offenen Göttin passte.

"was erhoffst du dir aus deinem kommen, von mir?", sprach sie und lächelte leicht, eine Gegenfrage, welche keine nicht existierenden Gefühle hören wollte, sondern taten.

Leicht strich sie der weißen Katze durch das Fell, doch die Schwarze bevorzugte lieber den Gang durch die vielen Tücher, in denen sie sich leicht verfing und doch auch leicht wieder rauskam.
Freyja ließ ihre Hand von der Weißen ab und striff zu einer Wand, langsam durch eine kurze Bewegung ihres rechten zeigefingers, öffnete sich die Wand und zeigte goldverzierte Sperre, genauso die Rüstung einer Walküre.
Ja freyja verschleierte diese Seite mehr hinter dieser Mauer, denn krieg war nciht anliegend und schon gar nicht mehr Asen gegen Wanen.
Kurz nahm Freyja ein kleines Tuch aus dem Raum, ehe sie ihn wieder verschloss und sich wieder Loki zuwand.

Immer noch interessiert an seiner Antwort und meist schon mehr an ihm selbst, setzte sie sich wieder ans Fenster zurück, entzückte durch ein verführerisches Lächeln und betrachtete den Gott.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Mo Jan 28, 2008 4:44 pm

Loki bemerkte wohl, dass die Sache sich zuspitzte, spielte dafür aber nur umso gerner und so verschwand das Lächeln nicht, wurde nur breiter, verschlagener?
Er beobachtete Freyja in ihrer Bewegung, auf die Katzen achtete er bisweilen kaum mehr.

Als sie ihm ihre Rüstung offenbarte, konnte man das schon als kleine Warnung empfinden, aber der Listenreiche störte sich nicht weiter daran. Im Gegenteil. Krieg und Kampf waren nicht seine Sache und egal wie dieses Spiel endete, er würde eher die Flucht ergreifen, als zu kämpfen. Aber momentan war das schwierig, da die Göttin ihn buchstäblich gefesselt hatte.

Er wusste wohl, dass Freyja im Krieg zwischen Asen und Wanen keinesfalls die Liebesgöttin rezitiert hatte und dass sie sich ebenso lieblich geben konnte, wie er. Ja eher noch besser, denn es war nicht Lokis Handwerk, unschuldig zu wirken. Dazu war es in den meisten Fällen zu spät.

Allerdings war dieses Spiel anderer Natur und wenn er ehrlich war, konnte er froh sein. Denn von allen Göttinnen hätte er höchstens bei Idun größere Chancen auf Erfolg gehabt. Sif hatte ihren Wachhund und Gatten immer zur Stelle, wenn es Ärger gab und Thor war ein wahrer Bulle. Unglaublich dumm und gewalttätig zugleich, wenn ihn seine Frau befehligte. Frigg dagegen brauchte ihren Gemahl nicht, sie durchschaute als Einzige Lokis Spiel. Dennoch spielte Odin bei der Sache schon eine Rolle, denn ihn wollte er nicht wagen, anzugehen.
Da nahm er lieber mit Freyja vorlieb, die immerhin so schön wie klug war und ihre Reize für ihn hatte, die über den Falkenmantel hinaus gingen.

Auf ihre Frage hin aber lächelte er nur, ging zu ihr und blieb dicht vor ihr stehen.
"Das kannst du dir doch vorstellen", meinte er in beinahe enttäuschtem Tonfall und küsste sie erneut innig und leidenschaftlich, wobei er zugeben musste, dass ihn ein wohliger Schauer befiel.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Mo Jan 28, 2008 6:32 pm

Ein warmes Gefühl schoß durch der Göttin ihr Köper, verwirrt und doch angenehm zugleich schlich es sich durch den Körper.
Sein Tonfall verwirrte die Göttin umso mehr...war dies Loki vor ihr? Überhaupt Leidenschaftlich wie es eigentlich sie oder ihr Bruder war?
So viel Freyja wusste, war Lokis Leidenschaft mehr dem Lügen und dem Verraten zugeteilt und er nutzte sie immer, wenn er gerade sich mit jemanden unterhielt. Doch auch wenn er sich nicht unterhielt, so würden seine Gedanken um die angesehene Person kreisen die vor ihm stand oder fernab vom seinem Platz im Augenfeld des Loki. Nur der Gedanke daran erzielte schon eine gewisse Furcht.

Doch so innig dieser Kuss schien, so blieb Freyja doch noch Herr über ihre Sinne und ließ sich nicht durch einen Kuss, auch wenn er noch so leidenschaftlich war, beirren.
Ja Loki war wahrhaftig gut ín seinem Element, doch Freyja wusste das Loki gerade in ihrem Element spielte.
Der eine Gedanke wiederte sie an, wenn Loki anstand besäße und wahre Liebe haben könne, doch zum anderen empfand sie es doch so, wie ein seichter Stoff, der ihre nackte Haut berührte.

Das Lösen dieses Kusses fiel ihr mehr schwieriger als dem Gott in die Augen zu sehen und seine Worte in klare Gedanken zu fassen.
Ja wohl wahr, hätte sie andere Götter leidenschaftlich verführt, doch skeptik ließ ihre Gedanken nicht los, die Loki galten.
Gerne wäre sie näher gekommen, sich offener gegeben, wie ihre Natur es ihr erlaubte, doch aus irgendeinem grunde war sie wie ein Fels in der Brandung, der sich jedoch anfassen ließ, doch nichts zurück gab.
So stellte sich die Göttin absichtlich dumm, spielte es auf eine ganz andere Weise..."nein ich kann es mir nicht vorstellen, es tut mir Leid", sagte sie und lächelte leicht ein unschuldiges Lächeln.
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Loki
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Mo Jan 28, 2008 6:53 pm

Loki mochte von Liebe nicht viel verstehen, von Lüge und spiel aber dafür umso mehr. Er bemerkte wohl, dass sich Freyja dümmer stellte, als sie war und da er die Liebe an sich für etwas Dummes hielt, war die Versuchung zu verlockend, auf den Trick der Göttin herein zu fallen.

Aber die Liebe verhielt sich zu Loki, wie die Magie zum Menschen. Freilich kannte er sie, konnte sie auch oft täuschen, nahezu perfekt und ohne dass Frau etwas missen wollte. Aber begegnet war ihm die Liebe noch nie. Es hätte wohl auch eines Vorschlaghammers und einer Augenbinde bedurft, um ihn zu lieben, aber beides hatte bislang noch keine vereinigt.

So beschränkte er sich auf das Handwerk, von dem er etwas verstand; die List.
Ja, sich von ihren Lippen zu lösen, widerstrebte ihm irgendwie, das musste er zugeben. Aber Lust und Leidenschaft machten noch keine Liebe, in diesem Fall machten sie List.
Er lächelte, als sie ihm antwortete und legte behutsam seine Hände an ihre Taille, als wollte er ihr nicht zu nahe kommen. Ein wenig Farbe stieg ihm ins Gesicht -er war wirklich ein ausgesprochen guter Schauspieler- und seine Lippen näherten sich wieder ihren.

"Dich. Was sonst sollte man in dieser Halle begehren? Neben dir erblasst hier alles andere vor Neid und kann doch nichts dagegen ausrichten."

Sanft drehte er sie mit sich, als wollte er mit ihr tanzen, küsste sie währenddessen erneut und spürte den kühlen Morgenwind, als er mit dem Rücken am Fenster lehnte. Seine Hände lagen auf ihrer warmen Haut und auch der dünne Stoff konnte daran nichts ändern. Als seine Lippen sich diesmal von ihren lösten, sah er sie beinahe verträumt bewundernd an.
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Freyja

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Mo Jan 28, 2008 7:20 pm

Freyja ließ sich nichts anerken, doch innerlich fühlte sie sich wohl, hatte wirklich der Gott der list und des Verrates es wieder geschafft? War sie in seinen Bann gefallen, aus Lüge und Spielerei?
Eigentlich wollte sie dies nicht glauben, doch im Hintergedanken verbarg sich Misstrauen ihm gegenüber, das vielleicht Freyja noch aus dieser Situation befreien könnte, doch wie solle dies geschehen?
War sie nicht seinem Bann schon verfallen, denn spielerisch bewegte er sie, fasst wie eine Puppe die nichts dagegen tun könne, doch warum? War es nicht ihre Kunst Menschen und Götter zu verführen? Hat man sie ihr genommen? Oder war sie auf sich selbst reingefallen, welche Loki so leicht übernahm.

Sicherlich schmeicheten ihr die Worte, doch wie oft hatte sie diese schon gehört? Zu oft um sich wirklich dem, der ihr so nahe war, zu glauben.
Doch auch das Gefallen an Loki stieg, ja wirklich auch wenn er noch so ein listenreicher gott war, so schien er irgendwie doch zum teil etwas begehrenswert zu scheinen in dieser Art.
Doch liebe würde dieser gott nie qwirklich empfinden können und wenn doch, dann müssten die Pfeile Armors selbst in sein Herz gebohrt worden sein und er hätte sich gewehrt.
seine Liebe galt dem lügen, seinen taten und des Verrates. Aber solch eine Seite, war Freyja bisher fremd gewesen und auch wenn es so leicht zu durchschauen schien, so wehrte sich die Göttin bei diesem Gedanken eher, denn sie genoß einfach die Berührung, erwiederte den Kuss und lächelte leicht.

Doch von einem auf dem nächsten moment wechselte sie das Wesen, wie ein Cameleon. "Was versuchst du dir wirklich zu erhoffen Loki? Warum jetzt und nicht früher. Warum so anders als sonst, so kenne ich dich nicht", sagte sie und blickte in seine Augen.
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Loki
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Mo Jan 28, 2008 8:02 pm

Loki, der sich seinerseits von Freyja hatte hinreisen lassen, gestand sich, dass er es fast schade fand, welche Wendung die Sache nun nahm. Wenn sie sich vollständig hätte verführen lassen, wäre es vielleicht anders gelaufen. Wie weit, das konnte er nicht sagen und mehr als eine kleine Affäre wäre es wohl nicht geworden. Aber schade drum war es trotzdem.
Tja, da konnte er nichts ändern.

Er lächelte, als sie ihm ihre Fragen stellte und es war eines jener wirklich seltenen ehrlichen Lächeln. "Weil es gerade jetzt so schön ist", antwortete er und musste zugeben, dass das nicht gelogen war.

Als einziger zwischen den neun Welten wusste vermutlich nur er ganz genau, wann er log und wann nicht und dabei hatte er einen absolut feinen Riecher. Viele belogen sich, ohne es zu wissen. So etwas gab es für Loki nicht. Selbsttäuschung war paradox und sinnlos.
So ging er einen halben Schritt auf Freyja zu, machte Anstalten sie erneut zu küssen und wurde dann mit einem Mal ebenfalls ernster. Nein, ernster war der falsche Ausdruck.
Er lächelte - grinste. Schelmisch blitzten seine Augen und verstohlen. Dennoch lag eine Spur echten Bedauerns in seiner Stimme -worüber er sich wunderte- als er sagte: "Es tut mir Leid."

Dann trat er einen Schritt zurück, sodass er genau am Fenster stand und ließ sich einfach hinausfallen.
Sofort umschloss ihn die kalte Morgenluft, als er die Runen wirkte, die er insgeheim schon mit seiner Entschuldigung auf der Zunge gehabt hatte:
Kaen, das Feuer Naudr, die Bindende Úr, die Kraft Ýr, der Beschützer

Mit diesen Runen, die ihn sofort in einen schnellen Habicht verwandelten und so seinen Sturz vorzeitig beendeten, krallte er etwas, das in den Kletterranken gehangen hatte, ein feines Stück Stoff und erhob sich pfeilschnell ind ne Himmel. Úr gab ihm zusätzliche Kraft, während Naudr das Fenster vorerst verschloss und Ýr ihn für Bjarkán unsichtbar machte. Gut durchdacht und in seinen Krallen trug er behutsam den Fankelmantel, den er schon lange aus Freyjas Tasche geholt, versteckt und gegen einen anderen Stück Stoff vertauscht hatte.
Eigentlich war nicht vorgesehen gewesen, dass die Göttin aufwachen sollte und so hatte er sie bezirzen müssen, um zu verhindern, dass sie den Betrug allzu schnell bemerkte.

Als er aber Richtung Mittelwelt in die Wolken abtauchte, musste er sich gestehen, dass er sich selbst bezirzen hatte lassen und dass es ihm beinahe Leid tat, diese interessante Unterhaltung so forsch unterbrochen zu haben.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Mi Jan 30, 2008 2:10 pm

Nachdem sie ein paar Runden gelaufen war, entschloss sich Frigg Freyja besuchen zu kommen. So lief sie in die Richtung, des Palastes ihrer göttlichen Freundin. Schon von weitem wurde sie von all den Katzen empfangen und auch die Diener liefen auf sie zu. Doch Frigg wollte zu Freyja. All die Diener hielten sie auf. Denn auch unter ihnen gab es Streit. Nach einer Weile schaffte sie es dann endlich, zu dem Raum zu kommen, indem sich ihre Freundin aufhielt. Frigg klopfte an.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Mo Feb 04, 2008 6:17 pm

Leicht verblüfft fiel der Blick von Loki ab, sie wusste sie hatte es unterbrochen, wenn es auch Vernünftig schien, so sehnte sich Freyja doch wieder nach der Berührung.
Als Loki jedoch mit ihrem Falkenmantel sich einen Spaß wieder erlaubte und ihn ohne zu fragen auslieh, so wurde Freyja wieder bös, sie fauchte wie eine Katze und verfluchte den Gott auf normale Art und Weise.
Gerne wäre sie hinterher, doch sie wusste nicht wie...
Früher oder später würde der Falkenmantel wieder in irhe Hände fallen und dann würde sie dem Gott der List und des Verrates selbst einen Streich spielen.

Doch eines verwunderte Freyja, Loki hatte keine Gelegenheit in ihren Augen gehabt ihn zu nehmen außer als sie noch schlief. Sollte der Gott wohl dies getan haben aus purer Ablenkung?
Sichtlich hatte er bereits viele Momente gehabt hinaus zu laufen, z.B als die Göttin sich neu ankleidete. Doch er ging nicht, hatte er es genoßen? Eine unerklärliche Frage, selbst für die Göttin für die man die Liebe aussprach.

Das Klopfen an ihrer Tür ließ Freyja aus dem Traum von Wut, Glück und Verzweiflung einbrechen. Schreckhaft drehte sich die Göttin um, öffnete dennoch vorher das Fenster wieder, das Loki vorher geschlossen hatte und sah kurz nach draußen.
Mit dem Zauber Seidr, welcher von reyja beherrscht wurde, könne sie loki bestimmt ausmachen, denn der Zauber war mächtig und ließ ein vieles Erfahren.

Mit schnellen Schritten ging sie zur Tür, machte sie auf und erblickte Frigg. Leicht lächelnd, bat sie sie hinein, scloss die Türe wieder hinter sich zu und setzte sich auf das Betrt, doch ihre Gedanken schweiften eher zu dem feuerrothaarigen Gott, der eben noch in diesem Raum stand.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Mo Feb 11, 2008 2:42 am

Frigg trat in den Raum, indem ihre Freundin Freyja war.
"Hallo Freyja! Ich hoffe ich störe nicht?", fragte sie sie. Jedoch fiel ihr auf, dass die Göttin ihr gegenüber abwesend zu sein schien, so fragte sie vorsichtshalber noch einmal.
"Ist alles okay bei dir?"
Frigg wollte nur das Beste für andere. Vielleicht konnte sie helfen, falls etwas nicht stimmen würde. Die Göttin schaute Freyja in die Augen und wartete die Antwort ab.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Mo Feb 11, 2008 4:00 pm

Freyja betrachtete noch das Fenster, etwas Sehnsucht war noch in ihr, doch sie vergaß langsam das waas passiert war...nein vergessen nicht, jedoch sich versuchen nicht mehr darauf zu konzentrieren.
Langsam zierten die Lippen ein Lächeln, kindlich und verborgen.
"Nein liebste Frigg....es ist nichts, nur ein kleiner Streich des Loki....", sprach sie und ließ sich auf ihr Bett fallen, wieder in Gedanken versunken.

Freyja schrak auf, nein denken durfte sie nicht mehr daran, vorallem weil Frigg hier war und sie ihr nicht unnötig Sorgen bereiten wollte.
Freyja drehte sich wieder zu Frigg, lächelte leicht und bat sie zu dem kleinen Tisch, welcher draußen auf dem Balkon stand, welchr leicht neben Freyjas Zimmer noch grenzte.

Sie machte die Tür auf, fühlte die frische Brise die ihr entgegen trat und sogleich sie hinaus ging, kamen zwei Dienerin hinein, Freyja bat um ein paar Kleinigkeiten, die sofort danach auf den Tisch gestellt wurden.
Sie bedankte sich und setzte sich hinaus, glaubte doch gerade noch die Schwingen des Falken zu sehen, in den Loki sich verwandelt hatte, doch es war doch nur eine Illusion...
Sie seufzte und rührte mit einem Löffel in ihrem Tee herum, langsam blickte sie wieder zu Frigg, leicht lächelnd, doch abwesend...schon wieder.
Plagte sie die Sehnsucht? Die Berührung? Oder einfach nur das Wiedersehen des Gottes? Oder war es die Wut, ihn zu zerquetschen, in ihr peitschten ein kalter Wintertag und ein warmer Sommertag aufeinander....
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Di Feb 19, 2008 8:20 pm

Frigg blieb es nicht unbemerkt, dass Freyja leicht abwesend zu sein schien mit ihren Gedanken. Dennoch sagte sie nichts. Die Göttin ging auf die Einleidung ihrer Freundin ein und trat ebenfalls hinaus in die frische Brise. Auch Frigg lächelte. Sie nippte an ihrem Tee. Zugleich fragte sie sich, was Loki angestellt haben könnte, wenn ihre Freundin nun so sehr in ihren Gedanken versunken zu sein schien.
"Ah Loki hat also wieder ein Streich ausgeübt. Im Grunde war es vorhersehbar.", durchbrach Frigg die Stille und lachte dabei leicht. Fröhlich, ja, das war sie gerade. Fröhlich, mal wieder bei einer Freundin, wie Freyja es war, zu sein. Frigg war es, die es vorhersehen hätte müssen, dass Freyja das nächste Opfer Lokis werden würde. Doch jenes hatte sie nicht getan. Im gleichen Moment, dachte die Göttin an Odin. Was dieser wohl gerade machte? Und wo waren ihre Kinder.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Di März 11, 2008 9:18 pm

Loki jagte in Gestalt eines Falken immer tiefer durch die Wolkendecke. Der Wind pfiff ihm in den Ohren und die kalte Luft floss um seine perfekt angepassten Flügel, wie Wasser.
Auf diese Art verbrauchte er nicht nur keine Magie, sondern zog auch keine Farbspur hinter sich her, wie es sonst der Fall gewesen wäre, hätte er sich aus eigener Kraft in einen Vogel verwandelt.

Der Falke war nicht eben sein Lieblingstier, wenn es ums fliegen ging. Er war ungewohnt groß, was auch daran lag, dass Loki lange nicht mehr in den Genuss gekommen war, den Mantel zu tragen. Freyja hütete das gute Stück gewöhnlich wie ihre Schönheit selbst und auch jetzt war es nicht leicht gewesen, da ran zu kommen. Aber letztendlich hatte er es geschafft, auch wenn ihm die Sache nach wie vor leicht suspekt war.

Endlich durchstieß er die Wolken und konnte mit seinen scharfen Augen unter sich die Mittelwelt sehen. Groß und weit erstreckte sie sich in alle Himmelrichtungen. Irgendwo im Osten hinter den Bergen musste sich der Malstrom befinden, sehen konnte er ihn aber nicht.

Loki setzte zum Gleitflug an und ließ sich bald von einem lauen Lüftchen tragen. Seine Tarnung hatte noch einen weiteren Vorteil; neben den Wanen und Asen würde ihn auch niemand sonst erkennen.
Menschen würden ihn für einen gewöhnlichen Vogel halten. Nicht, dass er sich groß darum gekümmert hätte, was die Sterblichen so von ihm dachten. Aber hysterische Schreie konnte er nicht brauchen.

Nun war es an der Zeit für den Listenreichen, sich endlich zu überlegen, wohin er eigentlich wollte.
Wie meist, wenn es sich zu verstecken galt, zog es ihn in die Druntenwelt, doch vorerst blieb er in der Luft. Der Orakelspruch gefiel ihm ganz und überhaupt gar nicht und die Druntenwelt war ihm da entschieden zu nahe an allem, was auch nur entfernt nach Mimirs Worten stank.

So landete er schließlich in einem kleinen Hain auf einem niederen Ast einer alten Buche. Es war Nachmittag und die Wolken zogen träge über den Himmel der Mittelwelt.
Niemand war zu sehen oder zu hören, aber Loki achtete kaum auf seine Umwelt. Kaum mehr, jedenfalls, als in seiner Lage nötig war. Er streifte den Falkenmantel ab und verwandelte sich zurück. Vorsorglich packte er das Gewandt in seine Tasche, schützte es mit feinen Runenzaubern, die keine Spuren hinterließen und machte es sich auf seinem Ast bequem, soweit das möglich war.
Nicht auszudenken, was Freyja ihm antun würde, bekäme das Gute Stück eine Laufmasche. Davon abgesehen wusste man nie, wann man ihn mal dringend und funktionstüchtig brauchte.

Loki lehnte sich gegen den Stamm und verschränkte die Arme. Das alles schmeckte ihm ganz und gar nicht. Von den Asen hatte er sich nun für eine gute Zeit verabschiedet. Des Diebstahles wegen sollte er sie nun ohnehin meiden. Aber Orakelsprüche hatten es an sich, dass sie leider auch dann in Erfüllung gingen, wenn man etwas dagegen tat. Oder eben darum.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Mi März 12, 2008 10:55 pm

Ein alter Mann schritt langsam seines Weges über den steinigen Pfad, vor ihm lag ein kleines Köhlerdorf, Rauch stieg aus einigen Hütten und aus der Ferne erkannte man schon die großen Kohlestapeln, die für die Köhler ihren kargen Lebensunterhalt darstellten.
Ein paar Kinder spielten etwas außerhalb der Hüttenansammlung, als sie die auf den Stab gebückte verhüllte Gestalt erblickten liefen sie schnell zu den Häusern und verschwanden aus dem Sichtbereich.
Der Wanderer zog seinen schlabbrigen Hut noch tiefer ins Gesicht, strich sich den langen weißen Bart zurecht und ging auf seinen Wanderstecken gestützt weiter.

"Was wollt Ihr hier, alter Mann?"
Kaum war er zwischen die Hütten getreten kamen auch schon zwei oder drei Köhler, kräftig gebaut wie alle in ihrem Beruf, mit ihren Äxten aus den Häusern und stellten sich ihm in den Weg.
"Hierher verirrt sich kein Wanderer, hier gibt es nichts außer uns Köhlern. Verschwindet, wir brauchen hier keine Fremden."
"Ich bin nur ein alter müder Wanderer auf der Durchreise, ich werde euch keinen Ärger bringen wenn ihr mich einfach passieren lasst."
Die Stimme klang machtvoll und gebieterisch, zusätzlich hob der Alte noch seine Hutkrempe und sah die drei Männer mit seinem einen Auge kurz an. Alle drei warfen sich beunruhigte und unsichere Blicke zu und umklammerten ihre Holzfälleräxte fester.
Der Wanderer senkte den Blick wieder. "Ich hatte gehofft wir könnten uns das sparen..."

Nur eine Handbewegung, eine in die Luft geschriebene Rune, und die Männer wandten geblendet ihre Blicke ab. Sòl hatte wie immer gute Dienste geleistet. Nur eine Sekunde später war das Licht wieder verschwunden doch als sie zurückblickten wo der Fremde gewesen war fanden sie nur eine leere Stelle vor. Erschrockene Blicke machten die Runde und sie rannten auf dem schnellsten Wege in ihre Hütten um die Türen zu verbarrikadieren.

Odin klopfte sich den Mantel zurecht, warf einen Blick zurück zu dem weit hinter ihm entfernten Rauch, der von der Köhlersiedlung aufstieg, und schritt weiter.
Manche Menschen würden es wohl nie lernen aber er mochte es nicht solche Methoden anzuwenden. Allerdings würden sie sich jetzt sicher erst einmal bei Fremden zurückhalten.
Mit bedächtigem Gang ging der Ase weiter, vor ihm lag ein etwas größerer Hain, sicher ruhig und friedlich im Gegensatz zu manchen Leuten hier.
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Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten
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