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 Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten

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Loki
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BeitragThema: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Di Dez 04, 2007 9:00 pm

Loki streifte durch die Straßen Asgards. Im Grunde war es ein schöner Tag in einer schönen Stadt. Die Sonne schien, die ein oder andere weiße Wolke ließ den strahlend blauen Himmel nicht zu langweilig erscheinen und die weißen Häuser und Gassen, Straßen und Hallen, Brunnen und Wege erstrahlten majestätisch. Wasser floss, glitzernd in der Sonne, durch die Rillen, die die Straßen und Wege zierten und ein lebhaftes, aber nicht hektisches oder gar aufdringliches Treiben herrschte. Man konnte also mit Fug und Recht sagen, dass es ein schöner Tag war.
Dennoch schlürfte der Listenreiche mit verdrieslicher Mine einher und schien an diesem Tag ebenso wenig Erfreuliches zu finden, wie an einem Sack Schlangen.

Und tatsächlich war Loki absolut nicht danach, zu lachen oder einem alltäglichen Treiben nachzugehen.
Wenn man einmal davon absah, dass er von Ordnung und ruhe ohnehin nicht sehr viel hielt, gab es noch die ein oder andere Sache, die ihm gegen den strich ging.
Da war zum Beispiel die Tatsache, dass er durch einen harmlosen Streich einmal mehr in Ungnade gefallen war. Natürlich war die Sache nur als Scherz gedacht gewesen, vollkommen ungefährlich und doch nur zum Spaß gedacht. Aber die Asen hatten mal wieder überreagiert.
Zugegeben, er hätte sich denken können, dass Sif nicht eben milde reagieren würde, aber dass sie gleich so ausrasten wurde, nur weil er ihr das Haar ein wenig gekürzt hatte...
Immerhin hatte sie mehr als genug davon und die Spitzen musste man ja hin und wieder schneiden.
Natürlich hatte er die Suppe mal wieder auslöffeln müssen und obgleich er perfekten Ersatz gebracht hatte, betonte die Erntekönigin natürlich immer wieder wie grausam und verdorben und was er sonst noch alles sein sollte.

Bei Hel, diese verdammten Asen waren einfach nachtragend und eitel. Odin wäre vielleicht der einzige gewesen, der die Sache etwas lockerer gesehen hätte. (Auch deshalb, weil er Loki hier her gebracht hatte und darum bemüht war, alle seine Aktionen ein wenig zu verharmlosen.)
Aber Odin war nicht da.
Er war irgendwo auf einer Reise zwischen dne neun Welten. Vermutlich in der Mittelwelt und Loki ahnte sogar, in welcher Ecke davon. Aber er war nicht dumm und würde sich hüten, den anderen davon zu berichten. Wenn ihm eines klar war, dann die Tatsache, dass er es sich nicht mit Odin verscherzen dürfte oder wollte.
Obgleich der Kerl ein arroganter Egoist sein konnte, verstand er mehr Spaß, als die ganze Sippschaft hier und immerhin konnte man gut mit ihm reisen.

Loki kam schließlich am Garten der Idun vorbei. Die Göttin war nirgend zu sehen, aber der Garten war groß und es standen genug Bäume, dass sich ein ganzes Heer darin hätte verstecken können. Die Äpfel hingen golden und groß an den Ästen. Loki sprang behende auf die niedere, weiße Steinmauer, schnappte sich einen nahe gelegenen Apfel, setzte sich auf den Stein und biss hinein.
Anders als die Asen, die in regelmäßigem Abstand davon essen mussten, wenn sie ihre vollen Kräfte behalten wollten, hatte Loki die Äpfel nicht nötig und aß sie nur zum Vergnügen. Dennoch konnte er nicht leugnen, dass sie vorzüglich schmeckten.
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Freyja

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Sa Dez 08, 2007 8:15 pm

Der Tag schien schön, ein paar einzelne Wolken schwebten über unter dem blauen Horizont und verdeckten so manche Flächen von diesem schönen Tag.
Freyja zog durch die Straßen, auf ihren Rücken lag ihr Falkengewand, denn an so einem schönen Tag, musste sie einfach einen Auslfug durch die Lüfte machen.
So warf sie ihren Kopf zurück und ließ ihr Lächeln auf die Sonne gleiten.
Sie breite die Arme aus und glitt von Boden langsam ab.

Freyja flog durch die Wolken hindurch und blickte immer mal nach unten auf Asgard hinunter, der Stadt die so riesig erschien und wenn man in die Luft blicken würde, würde Freyja so klein erscheinen.
Ihre Hände streiften die Wolken, die immer einen Schleier in den Händen von der Göttin ließen.

Ihr Blick wandrete wieder hinunter, dort sah sie Loki am Gartehn der Iduna. Freyja wusste das Loki nichts als Unsinn im Kopf hatte und Streiche seine Leidenschaft waren.
Erst vor kurzem hatte er einen Streich vollbracht, den er auch selbst wieder auslöffeln musste.
Langsam flog die Göttin hinab und setzte sich auf die Steinmauer, von Idunas Garten. Mit Katzenaugen beobachtete sie den Loki, wie er einen der goldenen Äpfel verzerrte aus puren Vergnügen.
Freyja Haar wehte in dem seichten Winde umher und immer wieder sah sie den Loki an, welcher doch wohl Genuß an dem Apfel fand.
Lautlos beobachtete sie wie er den Apfel verzerrte, bis er fertig war.
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Loki
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Sa Dez 08, 2007 8:31 pm

Loki, der selbst in Asgard hellhörig war, wo man doch eigentlich nichts zu fürchten hatte und sich ganz auf Heimdall, den Götterwächter verlassen konnte, hatte bemerkt, dass er beobachtet wurde. Von wem, das war ihm nicht klar, denn er wollte sich nicht umdrehen und somit sein Wissen preis geben.
Aber sich gerade auf Heimdall zu verlassen, hielt er persönlich für mehr als nur unklug. Die beiden mochten sich nicht sonderlich und das war noch purer Euphenismus.

Jedenfalls aber hatte der Listenreiche keine Lust, sich nun durch irgendjemanden stören zu lassen, höchstens durch Idun selbst oder Odin, was aber sehr unwahrscheinlich war, denn der Allvater war ja nicht da.
Darum tat er sich auch keinen Zwang an - oder machte es sogar aus Absicht? - als er den Rest des Apfels über die Mauer weit weg warf und dann ind ie Hände klatschte vor scheinbarem Vergnügen.
Dann drehte er sich zu der Göttin um und hatte ein freundliches Lächeln auf dem Gesicht.

"Guten Tag, Freyja", meinte er in hellem Tonfall.

Zugegeben, von allen blonden Göttinen, denen er hier begegnen konnte, war er mit ihr wohl am besten bedient. Denn Njörd und seine Kinder hegten gegen ihn wohl noch den kleinsten Groll. Aber trotzdem gab es auch hier die ein oder andere Geschichte, die weder Wanen noch Asen (nachtragend wie sie waren) nicht vergessen haben wollten. Und dennoch war es vermutlich nicht klug, sich jetzt mit jemandem anzulegen, zumal ihm nicht der Sinn nach Ärger stand, solange Odin nicht da war.

"Was kann ich für dich tun?"
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Di Dez 11, 2007 11:50 pm

Freyja hatte einen schelmischen Gesichtsausdruck aufgegelgt, denn Loki schien ja wohl sichtlich gut gelaunt, trotz seines Streiches.
Die Göttin fuhr sich durch ihr blondes Haar, welches wie Seide wieder zurück auf ihre Schultern glitt.
Der Wind war kaum zu spüren, nur leise streifte er das Gras , die haut und die Lippen der Göttin, welche sich leise über die Steine rüber glitt.

Auf die Frage des Loki blieb die Göttin vorerst stumm, sie fand seinen so glücklich gesinnten Gesichtausdruck so falsch wie seinen Charakter und wirkte misstrauisch.
"Was verschafft mir ein so ruhiger Anblick eurerseits?", sagte sie und pflückte sich einen goldenen Apfel.
Das zarte Fruchtfleisch zerran in ihrem Mund wie süßliche Zuckerwatte. Ihre Hönde streiften die Baumrinde, welche so rau und unbehaglich war und doch so wundervolle Früchte von sich gab.

Ihr seidenes Gewand wehte leicht und bizarr in dem kaum spürbaren Wind. Ihre Goldene Kette leuchtete, von der Sonne angestrahlt von ihrem Bauch.
Ihr Gesicht strahlte Wärme udn schönheit aus, welche doch so wundervoll war, das es fast schon scmerzte sie nciht zu erlangen.
Doch auch diese Schönheit, konnte so gefährlich werden, nciht umsonst ist ihr Symbol die Katze, welche so geschmeidig und wundervoll sein kann, aber auch so listig. Die Katze fährt in den nächsten moment ihre krallen aus und greift ihr Opfer an, wie Freyja, welche so wie eine Katze auf dem so leuchtenden grün umher schlich und mit Katzengelichen Augen den Loki beobachtete...
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Mi Dez 12, 2007 12:07 am

Loki seinerseits war nicht unachtsam. Denn als Verräter wittert man überall den Verrat und er war nicht dumm, sonst wäre er längst tot.
Dennoch musste er zugeben, dass er seine liebe Mühe damit hatte, Freyjas unglaublichen Verführungskünsten zu widerstehen. Dennoch roch er Ärger zehn Meilen gegen den Wind -und beachtete diesen Instinkt zumeist nicht. Diesmal aber behielt er Odins Abwesenheit im Hinterkopf und die Tatsache, dass es selten klug war, einem Streicheopfer gegenüber zu stehen.

Er brauchte Willenskraft, um seinen Blick von ihr abzuwenden, verschränkte statt dessen die Arme und lehnte sich gegen einen Baum, der nahe der Mauer stand.

"Warum so förmlich, liebste Freyja?", fragte er mit belustigtem Lächeln und blitzenden Augen. Hier hieß es, Acht zu geben. "Der Tag ist schön, die Äpfel gut. was wünschte man sich mehr?"

In Gedanken stand die Sache freilich anders. Die meisten anderen Götter hätten sich bei Freyjas derzeitigem Auftreten sicher etwas anderes gewünscht, die meisten Göttinnen auch und er wünschte sich nur die Flucht, da er die Schlinge spürte, die sich um seinen Hals ziehen wollte. Noch wusste er, nicht, ob ein Knoten daran war. Aber eine Schlinge kam einer Schlange gleich und er hasste Schlangen.

Das war eines von Lokis größten Makeln, das vieles Begründete. Sein Misstrauen. Es war nicht eben so, dass es viele gab, die ihm vertrauten oder denen er vertrauen konnte. Aber Misstrauen war in diesem Fall die Wurzel des Üblen. Dennoch ließ er sich nichts anmerken.

"Aber spute dich nur, sie zu essen, die Äpfel", feixte Loki, der den Schabernack einfach nicht lassen konnte.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Mi Dez 12, 2007 5:28 pm

Freyja sah mit stillem Blick zu Loki, ignorierte seine letzten Worte, dieser lehnte sich derweil schon an einem Baum und sprach über den so wundervollen Tag, welcher heute wahrhaftig wunderbar war.
Der Finger diente ihr als kleiner Stab, denn sie wickelte eine Haarsträhne um diesen herum und lächelte die Sonne an, welche so strahlend schön zurück schien und ihr Lachen über den goldenen Garten verbreitete.

"Ach heute ist doch ein wundervoller Tag, warum kann man sich nicht einfach unterhalten und nicht gleich in Taten der vergangenheit zu fallen und wieder dann über den anderen belustigt Lachen", sagte sie und wischte sich ein Apfelstück von ihrem Mund, welches so klein war, das man es ncht auf den Boden aufkommen sah.
Freyja streckte ihre Arme empor und Lächelte die Blätter an. Das Gras unter ihren Füßen war so weich und zart, dass man gar nicht mehr seine Füße hinweg bewegen vermochte.

"Was führt dich denn hierher, es ist mal viel schöner dich ohne all deinen Schabernak zu sehen, welchen du doch so gerne treibst", ein zartes Lächeln glitt über ihre Lippen und fixierte den so trickreichen Loki, welcher vor ihr stand so unschuldig, wie er nicht war.
Freyja tänzelte über das Gras und ließ sich schließlich fallen. Ihr golden blondes Haar glitt genau mit ihr hinab und bedeckte den so grünen Boden mit dessen Länge.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Do Dez 13, 2007 12:07 am

Loki beobachtete Freyja aus den Augenwinkeln. es kostete ihn schon was, sie nicht direkt anzustarren. Doch die Göttin der Liebe, die ihre Verführungskunst an ihm ausweidete, erweckte nur seinen Trotz. Er ließ sich nicht überlisten, das wäre die Ironie schlechthin gewesen!

Stattdessen sah er sich kurz um, als gäbe es auch Interessanteres als sie hier und schaute dann einen Moment in den Himmel über ihnen.

Dann aber wandte er sich wieder zu Freyja, die das Wort wieder an ihn richtete. Er zog eine dreiste Grimasse, als sie ihn fragte, was er hier tat. Eine nicht eben kluge Frage, wollte man seinen Zank nicht herausfordern. Loki war freilich nicht aus Lust und guter Laune in Asgard. Er war hier, weil er praktisch überall sonst noch unbeliebter war.
Die einzige der neun Welten, in der er noch nicht in Ungnade gefallen war, war die Druntenwelt. Nein, hier war er berüchtigt, ja. Aber in gewisser Weise war es sein Reich. Mehr jedenfalls, als das der Asen oder Wanen, die diese Welt mieden.
Selbst Odin hielt nicht viel von ihr.
die Mittelwelt hatte Loki nicht mit eingerechnet. Die Menschen hatten zwar keine Ahnung und ließen sich leicht beeindrucken. Aber das war ihm dann doch zu einfach.

Bei Freyjas zweiter Bemerkung lachte er innerlich auf. Was mochte sie von ihm denken? Loki ohne Schabernack? Lokis Leben hier in Asgard bestand aus drei Dingen: Ärger, den er bekam, Schabernack, den er aus Rache und aus seiner Natur heraus trieb und wiederum Ärger.
Und diese drei Dinge, von denen zwei sich recht ähnlich sind, wiederholten sich immer und immer wieder.

Dennoch schenkte er Freyja ein gerade zu verzückendes Lächeln. Loki mochte es mit der Verführungskunst der Göttin nicht aufnehmen. Aber er war nicht eben unattracktiv und seine Erscheinungsform hatte es an sich, dass sie sowohl unschuldig wie ein Schuljunge, als auch verführerisch lächeln konnte.

"aber was bin ich denn ohne meinen Schabernack mehr, als ein dummer Hund, der seinem Herrn die Pantoffeln bringt?", reizte er geschickt. Freilich war sein Beiname Hundsstern, doch auch wenn dieser oft missbraucht wurde, hatte er nichts damit zu tun, dass Loki zahm war.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Do Dez 13, 2007 11:40 pm

Freyja hörte Loki aufmerksam zu, jedoch ließ sich nichts anmerken, das sie dieser listenreiche Mann zudem wohl etwas interessierte.
Sie drehte etwas an ihrem Haar und spürte wie die Luft weiter ihre haut streifte ohne sie auch wirklich zu berühren.
"Ja sicher liebster Loki, das weiß ich doch, es ist ja fast eines deiner grösten lebenteilen aus was du überhaupt dein leben nimmst", fügte sie dirket hinter seinem Satz hinzu und hörte doch mit einer leichten Abwesenheit seinen zweiten Satz zu.

Die Göttin warf sich zurück, aus den Augenwinkeln immer noch bei dem jungen Mann, der so verschlossen und listig war, das man es doch eigentlich kaum sah, wenn man ihn nicht kannte. Freyja war es sichtlich egal, ob sie sich mit einemverräter unterhilet und ob sie jemand sah.

Die blonde Schönheit sprang auf, wie eine Katze stand sie auf ihren zwei beinen und klopfte kurz an ihren Gewand das grüne Gras ab, welches an diesem kleben blieb und kaum wieder hinunter wollte.
Eigentlich wusste Freyja, sie musste vorsichtig sein, schließlich war es der Loki der vor ihr stand. Im nächsten Moment könne er einen fiesen Schabernak ausüben und sie damit sogar verletzen, doch Freyja wusste auch das er dies nicht unbedingt tun würde, nicht in der Abwesenheit Odins.

Eine weiße katze sprang auf die Mauer, sie miaute und setzte sich nieder. Freyja beobachtete ihr Getier, welches so mit ihrer seele vereinigen konnte, das man kaum nicht sehen konnte. Schönheit und List war in diesem Tier vereint und so auch in der Göttin. Xie Katze furh herum udn sah Loki in die Augen, sie miaute wiederu,m und sprang die Mauer hinab und sprang sofort in die Arme ihrer Herrin.
Geschmeidig schmiegte sie sich an den Kör0er der Göttin und fuhr auf dessen Schulter, weiterhin schnurrend.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Fr Dez 14, 2007 12:08 am

Loki ließ die Göttin nicht aus den Augen, auch wenn er siech bemühte, sie zu sehen, wie jeden anderen Gott hier in Asgard auch. Es war nicht eben leicht, aber die Tatsache, dass sie mit ihm redete, wie mit einem Hund an der Leine, ärgerte ihn und rief ihm diese Tatsache wieder zurück.

Sie schien zu ahnen, dass er sich zurückhalten wollte. Vielleicht hatte sie erraten, dass er in Odins Abwesenheit lieber die Füße still halten wollte, vielleicht nahm sie auch an, sein letzter Streich sei noch zu frisch, als dass er den nächsten schon ansetzen würde.

Von dieser Tatsache war er nicht eben angetan, doch er hatte keine Wahl. Ins Unermessliche würde er sich freilich nicht reizen lassen. Aber vorläufig musste er kleinbei geben. Jedenfalls was die Streiche anging.

Er nahm eine Bewegung aus den Augenwinkeln wahr und sah zur Mauer, wo eine Katze ihn anstarrte wie Freyja. Mit einem Blick, der sicher war, dass er nicht beißen konnte.
Wie um die Zähne zu blecken, lächelte er sie verstohlen an und das Tier sprang zu seiner Herrin. Als er jedoch wieder zu Freyja sah, wurde sein Gesichtsausdruck wieder freundlich und zuvorkommend.

"Aber nun sag du, liebste Freyja, was du hier tust. Goldene Äpfel kann mans ich gewiss auch bringen lass und sie an einem anderen Ort genießen. Ungestört und ungesehen."
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Fr Dez 14, 2007 12:37 am

Freyja Gesichtszüge ließen einen nachdenklichen Schein fallen. Die Katze schnurrte und streifte ihren Kopf an den Hals ihrer Herrin.
Freyja musste wohl gestehen, das Loki wohl nicht gerade glücklich über ihre Anrede war, doch das störte die Göttin nicht, denn schließlich war Loki der, der nicht gerade den Ruf eines Friedengottes hatte, mehr der Gott für Chaos.

Selbst Freyja wusste nur zu gut, wie vorsichtig sie sein musste, denn wenn sie vielleicht etwas falsches sagte und Loki damit reizte, konnte dieser sich eines Tages wenn Odin zurück war und die meisten Götter sein Streich vielleicht schon vergessen hatten, konnte Loki vielleicht auch der Freyja einen Streich spielen.

Die Katze war bereits wieder unten und streifte um Freyjas Beine mehr oder weniger. Freyja wunderte sich nciht, über diese Anschmiegheit der Katze, denn schließlich war sie dessen Herrin und wie so oft, ließ sie ihren Wagen den sie im Krieg fuhr und zu anderen Anlässen von zwei großen Raubkatzen ziehen, welche einen Säbelzahntiger gllichen mit langen Schwanz.

Die Göttin ging langsam wieder auf den Gott der Streiche und des Chaos zu, welcher einfach eigentlich nur Ärger brachte.
"Ich? Ich war gerad in diesem Tei Asgard und wie ihr wisst, mache ihr gerne ihr meine Pause um mich mit meiner guten Freundinn Idun zu reden, doch wie es scheint ist diese nicht gerade da, welches doch so ein Pech für mich ist. Was wollt ihr denn an einem solch schönen Tag hier, obwohl meine Gedanken mehr und weniger bei Langweile hängen bleiben", die Göttin sprach einen langen doch wohlgesonnen Satz, den sie so klar und flüssig sprach das man schon fast erschrak, wenn man diesen Willen hörte ohne ein Stocken und Pochen.
Die Göttin sah den Loki wieder an, die Katze sprang vor ihr auf die Mauer und blieb wie eine mauer zwischen der Göttin der Liebe auch Anführerin der Walküren besonders im Kriege und Gott des Chaos und der List stehen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Fr Dez 14, 2007 1:13 am

Loki drehte seinen Körper Freyja zu, als diese auf ihn zukam. Die Katze beachtete er kaum. Sie würde ihrer Herrin gehorchen und er musste -wenn überhaupt- nur sie fürchten. Denn sah er sie nun mit einem ernsten und kühlen Blick an.

"Wahrlich ein Pech", begann er auf ihre Ausführung. So sorgfältig ihre Worte auch gewält waren. Loki war der Herr der Rede, ein Meister des Wortes und ein Magier im Umgang mit Sätzen, dass es ihn kaum beeindrucken konnte. Auch wenn er von den meisten anderen Göttern nicht so eine Redebegabung erwarten würde.

"Doch es scheint, als wolle Idun sich nicht zeigen, wie?", sprach er weiter und musterte sie, wie ein Hund, der abschätzte, ob er schneller bei der Katze war, als diese auf dem Baum.

Ohne hinzusehen, glitt seine Hand eben zu diesem Tier ganz in seiner Nähe und unerwartet und ganz gegenteilig zu seinem Blick, strich er ihr zart und sanft über das schöne, glatte Fell.

Er fragte sich, wo die Sache enden würde. Aber er wusste wohl, dass ihm seine Redebegabung doch nicht viel brachte, nutzte er sie nicht sorgfältig. Mit Liebenswürdigkeit kam er hier wohl nicht weit, denn er war in Asgard bekannt wie ein bunter Hund. Seine Schauspielerischen Fähigkeiten, wenn auch selten durchschaut, waren weithin bekannt und selbst die Menschen wussten um Loki, den Listenreichen, auch wenn sie ihn nicht einmal dann auf offener Straße erkannt hätten, wenn er in Feuergestalt die Regenbogenbrücke hinabgestiegen wäre.

So aber beobachtete er Freyja aufmerksam und hoffte insgeheim, dass ihr Gespräch ein Zwiegespräch blieb.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Mo Dez 17, 2007 5:08 pm

Freyja beäugte den so auf einmal anders gestimmten Loki, welcher das Tier streichelte, ohne auch nur forsch über das Fell fuhr. Zur Verwunderung Freyjas. Doch die Göttin wusste, dass Loki in seinem Geist für nichts Gutes da war und er schon oft die Götter bis ins Mark erschüttern ließ. Ein leises klimpern der Wimpern, ein schmales Lächeln auf den Lippen und die Hand auf ihrem Brisingamen, so setzte sich die Göttin neben der Katze nieder.

Ein leichtes Lächeln entfuhr ihr, als sie so eine ihrer vielen Katzen sah, welche ihr immer so treu waren, wie ein Hund. Freyja blickte zu Loki, och ließ die Katze dabei nicht aus den Augen, da ihr Besuch bei Iduna gescheitert war, so musste sie wohl sich etwas Neues für den heutigen Tag ausdenken. Doch wenn sie weiter mit Loki hier sein würde, so würde man noch falschen denken über sie und die Lügen hinter dem Rücken der Göttin ihren täglichen Lauf nehmen, wenn auch von oder nicht von Loki gesprochen.

Eine weitere Katze kam dazu, es war diesmal eine Schwarze, welche sich so geschmeidig und geisterhaft fortbewegte wie ihre Herrin. Die grünen Augen ließen den Schleier nicht fallen und die Göttin musterte den Anblick dieses Wesens, welches ihren Körper und ihre Seele miteinander so innig verband.
Mit dem Falkengewand, dicht unter dem Arm gepresst, glitt sie wieder vom Stein und sah sich weiter um, jedoch des Blickes bei dem Loki. Sie spürte die Blicke der Tiere um sich herum, wie dessen so leiser Atem ihre zarte Haut streifte. Doch Freyja war eine Schönheit, eine Schönheit mit Krallen, welche sie nur im richtigen Moment zeigen musste.

Die so schwarze Katze, sprang hinab und glitt mit ihren grünen Augen zu dessen hellen Gegenteil, welches sich zart von Loki über das Fell streicheln ließ.
Ob es der Katze wohl nicht tat, wie sie sah, wie man der anderen das Fell gestreichelt wurde?
Nein, es schien nicht so, es war eher ein leichtes Grinsen, welches die Katze zeigte, während sie sich schnurrend an ihre Herrin presste und ihre Samtpfoten immer wieder die scharfen Krallen verbargen…
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Mo Dez 17, 2007 11:55 pm

Loki merkte wohl Freyjas Blicke, auch wenn er sich keinem davon offenbaren wollte. Er ließ sich nicht stören. Loki war ein Spieler und hätte er das Spiel Poker gekannt, hätte ihn niemand darin schlagen können. Doch die Spiele, zu denen er sich hinreisen ließ, waren viel gefährlicher und bedeuteten nicht selten weniger als den Tod, wenn man einen falschen Schritt tat.

Hier nun handelte es sich augenscheinlich um ein Kräftemessen. Eines von eher ungefährlicherer Art und doch wusste der Listenreiche, dass man allem im Leben zweimal gegenüber stand. Und so konnte das hier auf weite Sicht doch noch gefährlich werden.

Als die zweite Katze dazukam, lächelte er. Es war nicht sonnig und hell, sondern eher verschmitzt, wie man es eben von ihm gewohnt war. Gleich zwei feine Tiere, die ihrer Herrin beizustehen gedachten. Auch wenn sich das eine sichtlich verwöhnen ließ.
Die schwarze Katze schien ihm wohl Konkurrenz machen zu wollen, aber gegen das Grün seiner Augen kam sie nicht an.

Es war nicht unüblich, dass die Götter ihre besonderen Lieblinge unter der Schöpfung hatten. Njörd als Beispiel verwandelte sich gerne in einen Seeadler und Idun war zumeist von feinen Singvögeln umgeben.
Loki aber bevorzugte es, alleine zu arbeiten. Es war einfacher und er brauchte keine Hilfe. Außerdem gab es kein Tier, dass ihm besonders zusagte. Er hatte Eigenschaften vieler Tiere, bevorzugte auch die Gestalt eines Habichts oder eines Fuchses und wurde gemein hin auch Hundsstern genannt. Aber kein Tier stand von Prinzip aus in seinen Diensten und kein Tier versagte ihm aus Prinzip seine Dienste.

Loki musterte Freyja, die wieder etwas Abstand genommen hatte. Ihr schien die Sache nicht zu behagen, auch wenn sie sich alle Mühe gab, es zu verbergen. Machte sie sich Sorgen um Idun? Oder um Lokis Gegenwart?
Oder brachte sie womöglich beides in Verbindung?

Ei, das wäre wirklich einmal ein Spaß, dachte er bei sich und lächelte innerlich breit.

"Ich glaube nicht, dass Idun demnächst kommen wird", begann er recht unbesonnen, fuhr der Katze noch immer mit einer sonderbaren Zärtlichkeit durchs Fell und schaute so in die Gegend, als wüsste er nicht, was er sich als Erstes ansehen sollte.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   So Dez 23, 2007 8:15 pm

Freyja langweilte sich etwas, doch ihr Blick verharrte an Loki, welcher immer noch die weiße Katze statt der schwarzen wohl mehr bevorzugte, doch ihre Gedanken waren doch woanders. Warum war ihr gute Freundin Idun nicht in ihrem Garten?
Die Göttin schüttelte den Kopf, doch lächelte Loki für einen kuzen Moment kindlich an.
"Ja, wie es wohl scheint, so kommt meine gute Freundin wohl nicht mehr, welch ein Jammer, dabei habe ich sie doch so lange nicht mehr gesehen", sprach sie und fuhr sich durch ihr blondes Haar.

Die schwarzeKatze, warf sich auf den Rücken und schnurrte doch so tief, das man schon dachte, dass sie gleich daran ersticken würde,. Die Göttin beugte sich hinab und fuhr der schwarzen Katze durch das Fell, welche ihren Kopf gliehc an die Hand der Göttin schmiegte.
Wie sehr würde sie doch jetzt ihre beiden großen Katzen Bygul und Trjegul hier haben, welche immer so voller ethusiasmus ihren Wagen zogen.

Ihr Blick verschränkte sich erst, als die so wundervollen Farben des Himmels, sich etwas gräulichen, denn es zogen Wolken auf, zur Verwunderung Freyjas, da der Tag doch so wundervoll begonnen hatte.
Für Loki schien der Tag wohl doch nun nur noch besser zu werden...
Freyja war wohl etwas mulmig nun zumute, denn diese grünen Augen von loki waren ihr nicht gerade vertraut und so lehnte sich die Göttin gegen einen Baum und ließ sich auf den Boden hiabsinken.
"Ach, was soll ich dann an diesem Tag machen, die Stadt scheint ja wie leer zu sein..", sprach sie mit einer leicht bedrückten Stimme, die aber nicht den Klang der Schönheit verlor, denn sie immer in sich trug...
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   So Dez 23, 2007 8:54 pm

Loki beobachtete Freyja und überlegte still vor sich hin, ob er sich an einen neuen Schabernack wagen sollte. Die ruhige Stimmung und die Tatsache, dass Asgard praktisch leer gefegt war, sprachen im Grunde dafür.
Andererseits war er nicht sicher, ob er das wagen sollte, immerhin war Odin noch nicht zurück.

Tatsache war, diese verdammte Ruhe ging Loki allmählich auf den Geist. Innerlich verzog er das Gesicht, der Schalk hüpfte schadenfroh in seinen Gedanken und wo er nur hinsah, fielen ihm Streiche und Listen, Scherze und Spaß ein. Freilich alles solche, die nur für seinen Humor gemacht wurden.

Dass Freyja nur ihre Freundin im Kopf hatte, ärgerte ihn auch einigermaßen. Idun war freilich eine ganz nette Umgangsperson, die einzige, die ihm bislang nichts krumm genommen hatte und das obwohl er sie ebenso wenig mit Streichen verschont hatte wie andere. Nun zugegeben, sie war bislang nur einem zum Opfer gefallen und der war nicht wirklich aus freiem Willen geschehen. Immerhin hatte sein Leben davon abgehangen.
Aber der Listenreiche hielt Idun im Grunde schlicht weg zu minderbemittelt, um das zu verstehen.
Ihrem Gemüt nach war sie einfach nicht klug genug für Streit. Man konnte nun freilich darüber diskutieren, in wie weit das nun wirklich negativ war.
Aber für Loki, der praktisch vom Streit lebte -und auch sicher eines Tages deshalb umkommen würde- war das schlicht weg eine schier unverzeihliche Eigenschaft.
Somit war Idun eher selten Opfer seiner Streiche. Weil sie sie einfach nicht verstand.

Als aber auch er die Wolken sah, die aufkamen, frohlockte er nicht etwa, wie Freyja ohne sein Wissen annahm. Nein, ganz im Gegenteil.
So ein plötzlicher Wetterumschwung war sicher nichts Außergewöhnliches, aber nicht in Asgard, der Himmelsburg. Die Mittelwelt kannte dieses sprunghafte Wetter gut und noch besser, aber nicht die Welt der Götter.
Und wenn hier das Wetter so ungnädig umschwang, dann hieß das sicherlich nichts Gutes.

Loki murmelte kaum hörbare Flüche vor sich hin und war versucht, sich aus dem Staub zu machen. Es war zwar nicht auszuschließen, dass dieses Aufsehen wegen ihm gemacht wurde, aber wenn er das richtig verstand, dann hatte die Sache einen ganz anderen Grund.
Und den wollte er nicht wissen. Lokis Überlebensdrang und Egoismus waren größer, als seine Neugierde.

Er sprang von der Mauer und stand nun mehr oder minder unschlüssig da, denn er wusste nicht, in welche Richtung er gehen sollte. Ab in die Druntenwelt oder brav zu Odins Halle, wie es so üblich war?
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Freyja

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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   So Dez 23, 2007 9:31 pm

Freyja sah auf, der Himmel schien fast ihre Gedanken auzusaugen, denn die Göttin fühlte sich so leer und ausgelaucht, als wenn jemand an ihre Seele nagte ohne das sie es wusste.
Der Himmel war so düster, der Göttin fröstelte es und sie schlang ihre Arme um ihren Körper, denn der so schöne Tag, wie er eigentlich immer war, kam so überraschend hinüber, das die Göttin sich noch unbehaglicher fühlte als sie es eigentlich schon war.

Der Blick fiel auf Loki, der sie doch nicht so freute wie es Freyja Anfangs festgenommen hatte, im Gegenteil er schien auch nicht gerade sonderlich glücklich, denn dunkle Wolken verhießen nichts Gutes, ob etwas passiert war? Vielleicht gab es auch gerade nur ein Missverständnis ziwschen zwei oder mehreren Götter.
Freyja war auf einen Schlag wieder oben und winkte mit ihren Finger die beiden Katzen her, welche sofort zu ihrer herrin kamen und sich an dessen Bein schmiegten, doch lautlos.
"Wie es scheint wird der Tag wohl doch nicht so wunderbar, welch eine Schande, was mag passiert sein?", fragte sie sich eigentlich und doch war die Frage auch an Loki gerichtet, der schon bei dem Gedanken zu sein schien, einfach mal wegzugehen, was die Göttin ncith sonderlich störte, doch einen Gewissen Scheind er Einsamkeit in ihr aufkommen ließ.

"Willst du gehen?", fragte sie und machte einen kleinen bedauerlichen Blick zu dem Gott, welcher doch noch etwas unschlüssig war wo er seinen Weg hinschlagen sollte.
"Nungut, es war eine nette Unterhaltung mit dir", sagte sie, denn es kam doch wohl meistens selten vor, das man mit diesem Gott normal reden konnte, obwohl sie wusste, das Loki warscheinlcih wieder einen Hintergedanken hatte.

Die Schritte der Göttin wurden kürzer und aus ihrem Wort kamen ein paar Silben, sie warf das Falkengewand um sich und beugte sich hinab, die Getsalt der so schönen Frau wurde zu einem prachtvollen Falken, welche noch kurz zur Mauer flog und Loki mit blauen Augen ansah, wecher Blick doch ungewöhnlich für einen Falken war, aber es war ja auch ein ungewöhnlicher Falke, sie war schlielich eine Göttin.
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Loki
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   So Dez 23, 2007 9:51 pm

Loki hatte eigentlich weniger Augen für Freyja -was wohl die außergewöhnliche Ernsthaftigkeit seinerseits verdeutlichte- als viel mehr für diese Wolken. Das passte ihm gar nicht und er hatte immer noch das dringende Bedürfnis, stiften zu gehen.

Als er aber zu der Göttin sah, die ihn ansprach, verzog er das Gesicht zu einer schelmischen Grimasse. Die hatte wirklich Probleme, wenn sie sich über diese Unterhaltung freute. Und auch von einer Floskel hielt er momentan nicht viel, denn ihm ahnte langsam, was los war.

Als sich Freyja aber in einen Falken verwandelte, sah er ihr ärgerlich nach. Der Falkenmantel war ein ausgesprochen nützliches Artefakt, davon konnte er ein nettes Liedchen singen. Er war so gut wie jede Verwandlung und beanspruchte doch keine Kraft.
Aber Loki zog die Gestalt eines Habichts vor, welche er oft annahm, um seinen Häschern zu entkommen. Diese nämlich waren zu eitel, um zu verstehen, dass ein Seeadler so seine Probleme hatte, wogegen ein Habicht einfach durch die engsten Passagen kam.

Loki wollte zu Freyja sehen, die aber schon weg war. Leise fluchend bildete er mit Zeigefinger und Daumen einen Kreis, wirkte die Rune
Bjarkán, die Hellsic

und sah hindurch.
Tausende Farbkürzel waren zu erkennen und Freyjas verschwand darunter. Aber der Falkenmantel, der sich durch die Farben zog wie ein Regenbogen, verriet sie. Sie schien ebenfalls auf dem Weg zu Odins Halle.

Loki verwandelte sich mit geschickt gewirkten Runen in einen Habicht und folgte ihr in gebührendem Abstand.
Odins Halle befand sich in der Mitte von Asgard und viele Stufen führten dort hinauf. Es brannte immer ein Feuer darin und meistens hielten sich die Götter hier zum Festschmaus auf. Doch die Halle war heute leer, was ihn erstaunte. Als er landete, konnte er nur eine Gestalt sehen, die er aber gegen jeden anderen Gott in diesem Moment gerne eingetauscht hätte, sogar gegen Heimdall.
Es war Mimir, der Weise, der sich auf Odins Thron lehnte und ins Nichts starrte, wie ein Irrer, so fand Loki jedenfalls.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Mi Dez 26, 2007 11:37 pm

Spielleitung:


Mimir saß auf dem Thron Odins. Er hatte es sich dort wahrlich bequem gemacht und während er seinen weißen Bart glatt strich, sah er auf, als zuerst Freyja, die Göttin der Liebe und dann auch noch Loki herein kamen.
Der Weise lächelte schadenfroh in sich hinein. Eine einfältige Gans und ein dummer Hund, dem man ohnehin kein Wort glaubte, mochte es vor Wahrheit auch noch so strahlen. Das war nach seinem Geschmack.
Er lehnte sich in dem Sessel, der ihm gut gefiel, nach vorne und lächelte gütig.

'Nicht nur du bist ein ausgezeichneter Schauspieler, Loki. Ich kann das auch. Nur habe ich auch den nötigen Gripps dazu', dachte er hämisch und begann dann mit feiner Stimme: "Seid mir gegrüßt, Feyja!"

Er machte eine ausladende Geste, als sei er der Herr der Halle.

"Ich wollte mit Odin Allvater sprechen, doch er ist nicht da, wie es aussieht."

Bedauern lag in seiner Stimme, doch er grinste Loki feindselig an, als dieser ebenfalls hereintrat.
"Sie an, der Hundsstern persönlich. Willst du wieder Unruhe stiften."
Er mochte Loki nicht leiden. Diese Figur war ein unberechenbarer Faktor in seinen Berechnungen. Jedenfalls fast.

"Aber meine Zeit drängt und ich bin nur hergekommen, um meinen Orakelspruch zu verkünden.
Denn ich spreche, wie es mir gegeben ist und kann nicht schweigen."

Er machte eine Kunstpause, ehe er fortfuhr:

"In sieben Zeitspannen,
wenn die Welten ruhn,
folgt eine Heerschau des Grauens.
Und der Verräter wird der Heerführer stürzen
und die neun Welten werden zusammenfallen
und alles wird einer neuen Ordnung geschehn
und am Ende fährt der General auf seinem Schiff,
seinen Hund zu Füßen ins Nichts wie sein Heer."


Zufrieden hörte er zu, wie seine Worte in der Halle nachhallten, ehe er sich erhob und Anstalten machte, Asgard zu verlassen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Do Dez 27, 2007 12:24 am

Der falke kam hinab und verwandelte sich langsam wieder in die schöne Göttin zurück, bis Freyja wieder in ihren Gewändern in der großen Halle stand.
Sie legte das Falkengewand ab und legte es sorgfältig zusammen.

Freyja sah zu Mimir, der sich so hochwohlgeboren auf Odins Tron posierte. Anfangs rüpfte sie ihre Nase, denn gerne mochte sie diesem Gott nicht, er spielte wie Loki mit Feilschheit, zwar nicht so wie er Meister, doch auch etwas, doch zeigte es nicht, was die Göttin noch weiter beunruhigte.
Freyja setzte ein gespieltes Lächeln auf und streifte sich ihre Kleidung wieder glatt. Sie süielte mit ihren Fingern und drehte sich um, nicht gerade überrscht das Lokis Weg wohl auch nach Odins Halle gegangen war.

Bei den Worten Mimirs, drehte sie sich um, leise horchte sie ihnen und spürte ihren kahlen atem, der so nackt auf ihre Haut wieder sich legte.
So so, ein Hund, es scheint als ob Mimir wohl heute etwas über Loki berichten würde, obwohl ich icht gleich an ihn denken würde beim Namen Hund, auch Mimir begrüßte Loki mit solch einem feindseligen Genuß, das es kaum zu übersehen war, doch der Göttin war dies egal, schließlich hatte sie kaum was mit diesem trickreichen Gott zu tun.

"Loki zügelt sich in Odins Abweseheit Unruhe zu stiften nicht wahr", sprach sie und drehte sich etwas düser zu Loki um, denn sie wollte möglichst einen verwitzten streit der beiden ermeiden und so stellte sie einen Satz einfach gegen seinen.
Freyja machte sich nicht weiter daran Mimir Beachtung zu schenken oder mit ihm einen Plausch zu führen, da dieser ja wieso schon Anstalten Asgard wieder zu verlassen. es freute die Göttin etwas, doch sie zeigte kein Lächeln oder ein leises Kichern, um nciht den Anschein zu haben, dass sie sich über Mimir amüsierte.
In der Mitte der Halle blieb freyja stehen, beäugte sie und drehte sich einmal im Kreise, ehe sie wieder zu Loki mit einem schmunzligen Lächeln blickte...
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Do Dez 27, 2007 1:12 am

Loki hörte Mimir schweigend zu. Wie angewurzelt stand er da und obgleich der Drang, das Weite zu suchen, verdammt groß in ihm war, konnte er sich doch keinen Fingerbreit rühren.
Er konnte den 'Weisen' nicht ausstehen. Mimir war hochtrabend, arrogant und das Schlimmste; einflussreich auf Odin.
Wie die meisten -streng genommen alle- konnte er Loki nicht leiden und zeigte das bei jeder Gelegenheit.

Viel beängstigender aber fand Loki den Oakelspruch. Ja, Loki hatte für Orakelsprüche nicht viel übrig. Orakel pflegten gerne zu übertreiben oder zu untertreiben und priesen das dann als dichterische Freiheit.
Frigg war ihm da noch das liebste Orakel, die behielt alles für sich, was ihrem Gatten aber selten gefiel.

Dass mit dem Hund er gemeint war, war relativ offensichtlich und auch den Verräter konnte er recht eindeutig zuordnen. Und beides gefiel ihm nicht, denn er meinte, noch eine Menge mehr zu lesen. Aber das war das leidige an einem Orakel; es konnte einem genauso gut vom nächsten Essen wie vom Untergang der Welten erzählen.

Bei Mimirs Bemerkungen verzog Loki den Mund und auch Freyjas Antwort missfiel ihm.
Was war das? Ein neues Spiel? Macht euch über Loki lustig?
Er schürzte die Lippen und antwortete: "Ich würde mich hüten, es mir hier allzu heimisch zu machen. Irgendwann verpasst dir Odin einen Tritt in den Arsch, dass du durch alle Welten hinab ins Chaos fährst."

Dass Mimir ihn nicht beachtete und ungerührt seines Weges ging, ärgerte Loki noch mehr doch angesichts des Spruches wusste er sich zu beherrschen. Orakelsprüche bedeuteten immer Aufruhr und es war selten gut für ihn, dann in der Nähe zu sein.

Freyjas Lächeln quittierte er mit einem kalten Blick und einer lediglich gehobenen Augenbraue. Der Schalk hatte sich verkrochen und nach Lächeln war ihm nicht zu Mute.
Loki war kein mutiger Gott, er war einer, der zu überleben wusste.
Immer noch nicht in der Lage, sich großartig in Richtung Flucht zu begeben,
fluchte er vor sich hin.

"Alles Donnergewürm und sieben Riesen noch dazu!", meinte er und drehte sich von Freyja weg, um dieses zuckersüße Lächeln, das nicht zu seiner Stimmung passte, nicht sehen zu müssen. "Man könnte meinen, der alte Zausel hat nichts Besseres zu tun, als schlechte Neuigkeiten zu bringen! Hätte Odin ihm den Kopf nur nicht wieder angenäht, verflucht nochmal!"

Das Fluchen hatte den Vorteil, dass es seine Angst überspielte und ihm ein wenig Luft machte. Und da er Lästern vortrefflich konnte, ohne nachzudenken, waren seine Gedanken schon wieder beim Orakelspruch, was ihn nur noch mehr in Rage brachte.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Do Dez 27, 2007 2:55 am

Frigg war auf den Weg zu Odins Thron. Die Göttin hatte ein ungutes Gefühl. Sie musste einfach überprüfen ob dort alles in Ordnung war. Nicht gerade verwundert sah sie Loki, Freya und Mimir. Die drei schienen zu streiten. Frigg lief in die Mitte. Nacheinander sah sie alle drei an. Mit ruhiger und gelassener Stimme sprach die Göttin:
"Ruhe Loki. Darf ich dich daran erinnern, dass mein Mann noch nicht zurück ist? Du möchtest doch nicht etwa schlecht auffallen? Ich weis ihr könnt euch beide nicht leiden, könnt ihr euch denn nicht wenigstens solange vertragen, bis Odin wieder da ist? Oder gar ganz vertragen? Was bringt euch denn dieser Streit? Nichts als Unruhe. Ihr müsst euch nicht leiden können, damit Friede herrschen kann." Frigg sah alle an. Es schien als überprüfe sie nochmal ob auch alle sie verstanden hatten.
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Loki
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Do Dez 27, 2007 4:47 pm

Loki sah auf und verstummte, als er Frigg bemerkte. Von allen Göttern Asgards hatte er vor ihr wohl noch am meisten Respekt.
Frigg war eine weise Frau, vernünftig und gelassen und -was er zugegebenermaßen bewunderte- die einzige Göttin der neun Welten, die absolut nur auf Frieden und nichts weiter aus war, ohne jeglichen Hintergedanken.

Dennoch ärgerte er sich. Dieser verdammte Orakelspruch passte ihm gar nicht. Nicht, dass ihm jemals einer irgendwann gepasst hätte. Aber was er sagte, gefiel ihm nicht und leider hatten es solche Sprüche an sich, in Erfüllung zu gehen. Dieser hier dagegen kündete in Lokis Augen von nicht weniger, als einem neuen Krieg. Und wenn er Krieg annahm, dann meinte er keine Rauferei, sondern einen deftigen Krieg, wie es ihn zuletzt zwischen den Asen und Wanen vor langer Zeit gegeben hatte.

Loki, der das Chaos eigentlich im Blut hatte, hielt von Krieg nichts. Er war kein Kämpfer und auch wenn er sehr geschickt im Umgang mit der Runenmagie war, so wusste er doch kaum, wie man in einem Zweikampf eine Waffe führen sollte. Sein Geschäft war die List und der Verrat, nicht die Schlacht auf dem offenen Feld und ein weiteres Problem hatte sich recht schnell aufgetan; zu welcher Seite sollte er denn stehen?
Wenn es nach ihm ging, zu keiner, aber die Wahl würde er sicher nicht haben. Da stimmte ihm der Orakelspruch zu.

Er sah zu Freyja und schnitt eine weitere Grimasse, ehe er die Arme verschränkte.
Mimir war inzwischen gegangen und allmählich schaltete Lokis Selbsterhaltungstrieb sich wieder ein.

"Ich denke, ich werd mich dann mal wieder verabschieden", meinte er lächelnd. "Die Sache geht mich ja nichts an und überhaupt, man muss ja nicht gleich so schwarz sehen."

Er wandte sich zum Gehen.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Fr Dez 28, 2007 9:43 am

Freyja verschrenkte die Arme vor ihrer Brust und als Loki zu ihr sah und die Grimasse einschlug, durchbohrte sie diese mit einem mal, weder mit einem süßen noch einem zarten Lächeln, es war ein kalter stichiger Blick, welches von freyjas, eigentlich doch im so nett anschauendes Gesicht, entsprang.
Sie nickte freilich Frigg zu, denn streiten wollte sie ebenfalls nicht gerne, vorallendingen, da Loki wieso nur Schabernack im Kopf hatte und vielleicht sogar sie sein nächstes Opfer war.

Doch wohl wahr war Freyja nicht nur die für die man sie bislang immer gut kannte, nein sie war auch die Herrin der Valküren und noch dazu eine mächtige Hexe. Damals lehrte sie odin, den mächtigen Zauber Seidr, allerdings nur gegen dessen Runen, worüber sich Freyja bis heute entzückte.
Auch wenn Freyja die Anführerin der Valküren war, so war sie im Kriege immer auf das eine aus gewesen, auf das Wohlergehen ihres Volkes und den Frieden, welchen sie sich damals erhoffte, doch der nicht kam.
Sattdessen musste sie sich als Gullveig, die Goldgierige verkleiden und betrat so Odins Halle in Asgard.
Als die dort versammelten Asen sie erkannten, da warfen sie Speere nach ihr, durchborten sie damit und versuchten sie zu verbrennen. Dreimal versuchten sie sie zu töten, doch jedes Mal ging sie unversehrt daraus hervor. Beim letzten Mal verwandelte sie sich schließlich von Gullveig in Heidh, die Leuchtende.
Die Asen erkannten endlich, dass es ihre Magie war die Freyja schützte und so gaben sie auf. Freyja verlangte daraufhin den Krieg gegen die Vanen einzustellen und schlug vor als Friedensabkommen Geiseln auszutauschen.

Freyja wusste auch, durch die Verbrennung und das sie jedesmal dem Feuer trotzte, so wurde sie zur Schtuzherrin der Hexen, welches sie aber nicht sonderlich störte, eher noch mehr entzückte.

Ein kleines Lächeln flog bei diesem Gdanken über freyjas Lippen, doch verblasste schnell wieder, als etwas ihre Hand berührte und die Göttin sich schnell umdrehte, doch zu ihrem Erstaunen, stand niemand böses hinter ihr. Vielmehr ihre beiden so truen Diener, seit Jahrzenten....Es waren Bygul und Trjgul welch einer sich so schnurrend an sie herranwagte.
Freyja drehte sich um, sie waren ohne ihr Gepsann gekommen, leider, was Freyja wohl etwas missfiel, doch die beiden Großkatzen mussten auch ihre Freiheit haben.
Freyja setzte sich auf Bygul und versezte ihm einen Stoß, so das dieser, schnell an Loki vorbei, nach draußen trabbte, doch auch Trygul folgte brav seinem Bruder nach draußen, währrend Freyja das Warme Katzenfell genoß, welches unter ihr war und wo sich die Göttin dran festhielt.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Fr Dez 28, 2007 3:44 pm

Friggs Worte schienen etwas gebracht zu haben, jedenfalls kehrte wieder Ruhe ein. Die Göttin lächelte und schien zufrieden zu sein. Jeder würde ab jetzt wieder seinen Weg gehen. Dennoch folgte sie Loki, obgleich es nicht ihre Absicht war. Loki stand auf keiner Seite, er gehörte weder zu gut noch zu böse. Ihm sprach die List zu. Niemand wusste, wer sein nächstes Opfer werden würde. Auch sollte man vorsichtig sein, denn man wusste nie ob er einen gerade an der Nase herumführte oder es wirklich ernst meinte.
Frigg hatte noch keine Vision wieder gehabt, wo er drin vorkam. Jenes beruhigte sie. Schon bald stand die Göttin neben ihm.
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BeitragThema: Re: Kapitel 1: Von Lügen, Verrat und den neun Welten   Fr Dez 28, 2007 8:17 pm

Loki sah Freyja nach und war versucht, ihr die Zunge raus zu strecken, einfach nur, weil sich der Schalk in ihm gekränkt fühlte. Doch er beherrschte sich, denn Frigg trat neben ihn, was ihm kaum passen konnte.

Obgleich die Göttin weitgehend unparteiisch war und nichts gegen ihn hegte, traute er ihr nicht wirklich über den Weg.
Zudem hatte er das Problem, denn der Orakelspruch würde nicht vergessen werden und er stand nicht eben zu seinen Gunsten aus.

Loki ging aus der Halle, wohl wissend, dass man ihn nicht unbeobachtet ließ. Er fragte sich, wohin Freyja nun so schnell verschwunden war, doch vermutlich war es nicht von Belang. Wie lang waren die sieben Zeitspannen? Und was würde geschehen?
Er überlegte, ob er Odin suchen sollte. Er war der Auffassung, dass er ihn sicher finden konnte. Doch wozu? Danken würde sein Bruder es ihm sicher nicht und er wollte dem Allvater nicht die Genugtuung verschaffen, ihn um Hilfe zu bitten.
Und überhaupt war dem Orakel zu entnehmen, dass Odin selbst bald Hilfe brauchen würde.

Loki zog eine Grimasse angesichts dieser kleinen Zwickmühle und überlegte, was er nun tun sollte, während er auf den Stufen von Odins Halle stand und sich umsah. Der Tag war wieder hell und freundlich und erneut verfluchte er den Sonnenschein. Wie nun weiter? Was bedeutete das Orakel? Vielleicht doch nur das Wetter des nächsten Tages? Dann sah es aber nach einem Hundswetter aus...
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